Monatsrückblick April/Mai: „back on track“, das Licht am Ende des Tunels und Schweden-Countdown

Nachdem ich im April maximal geschwächelt hab‘, und mich nicht mal mein innerer Monk dazu überreden konnte, den angefangenen Rückblick zu Ende zu schreiben, gibt’s jetzt hier an dieser Stelle einfach einen kurzen Überblick darüber, was in den letzten beiden Monaten bei uns so los war. Ist ja nicht so, dass sich plötzlich die Ereignisse überschlagen hätten, aber einiges ist dann doch wieder zusammengekommen. Und falls Ihr Lust habt, mit mir noch einmal durch meinen April und Mai zu sneaken, dann schnappt Euch doch einfach einen Kaffee und los geht’s:

#back on track: die alte Miss ist zurück aus dem Winterschlaf

Lange drauf hingefiebert: Anfang April haben wir dann auch endlich die alte Miss aus dem Winterschlaf erweckt, direkt die ersten Touren gemacht und die glückliche Situation ausgenutzt, bevor der Tourismus im Land wieder angezogen hat.
Wie Ihr ja vielleicht wisst, waren einige beliebte Ferienregionen in Schleswig-Holstein Modellprojekt für Urlaub in Pandemie-Zeiten. Und soweit ich weiß, waren wir damit wohl auch lange das einzige Bundesland, in dem urlaubstechnisch überhaupt etwas ging.

Ich gebe zu, ich war anfangs ein wenig zwiegespalten. Natürlich freue ich mich mit und über jeden, der die Chance hat hier bei uns im Norden ein paar schöne Urlaubstage an der frischen Luft zu verbringen und sich den Nord- oder Ostseewind um die Nase wehen zu lassen. Es ist auch schön zu sehen, dass langsam wieder ein bisschen Leben eingekehrt ist in verwaiste Promenaden und unendlich wichtig für Gastronomie und Hotellerie (die ja einen nicht unerheblichen Anteil am Wirtschaftsaufkommen unseres Landes haben). Und abgesehen vom wirtschaftlichen Aspekt – ich kenne selber eine ganze Reihe von Wirt*innen, die nicht nur von, sondern auch für Ihre Gäste leben und deswegen mehr als happy sind, endlich wieder öffnen zu dürfen.
Deswegen bin ich heilfroh, dass die Rechnung (zumindest im Gr0ßen und Ganzen) aufgegangen ist. Dass die Testkonzepte und -strategien offensichtlich gut greifen, und im Laufe des Sommers dann vielleicht auch auf andere Regionen übertragen werden können. Ein Schritt weiter in Richtung Normalität, die wir glub‘ ich alle so sehr hinfiebern, oder?

#Eine kleine Landpartie: unsere ersten Bulli-Touren im April & Mai

Sehlendorfer Strand:

Da, wo wir die letzte Saison beendet haben, haben wir die diesjährige auch gestartet, nämlich am Sehlendorfer Strand.
Wir lieben den Platz sehr: mit dem Bus kann man herrlich an den Dünen stehen (frühes Erscheinen vorausgesetzt), der Strand ist einfach toll (selbst der Hundestrand verdient den Namen Strand – was leider nicht überall im Land selbstverständlich ist) und man kann ganz wunderbar laufen. Gen Süden Richtung Steilküste und Weißenhaus, oder aber gen Norden durch die Salzwiesen, dann landet man in Hohwacht. Übrigens auch ein lohnenswertes Ziel (könnt Ihr hier nachlesen)
Und für uns immer ein absolutes Muss in Sehlendorf: ein Besuch in der Fischbar. Egal, ob vor Ort auf der gemütlichen Terrasse genossen oder to go vor’m Bulli oder am Strand: Die Fischbrötchen, die Daniel & seine Crew hier immer frisch zaubern, sind und bleiben einfach der Knaller.

Fischbar Sehlendorf

Behrensdorf-einmal rund um den großen Binnensee

Die grobe Richtung bleibt gleich, und irgendwie zieht es uns in letzter Zeit recht häufig nach Ostholstein: diesmal haben wir aber Halt gemacht in Behrensdorf: Unser Ziel war eine Wanderung rund um den „Großen Binnensee“ (einfallsreicher Name, aber der See heißt wirklich so!), immerhin eine Runde von knapp 20 km.
Von Behrensdorf geht es immer am Strand entlang Richtung Hohwacht und von dort durch Wälder und immer wieder dicht am Seeufer entlang zurück nach Behrensdorf. Eine tolle, abwechslungsreiche Runde, die wir bestimmt nicht zum letzten Mal gelaufen sind.

Schlei: von Weseby nach Missunde

Seit dem letzten Jahr zählt neben Ostholstein aber auch die Schleiregion zu unseren Top-Hinfahrzielen. Abwechslungsreich, idyllisch und das Wasser nie weit weg: die Schlei hat wirklich so viel zu bieten: egal ob für ein Fischbrötchen nach Kappeln, zum Schlendern durch Sieseby oder Arnis oder einfach für eine Prise frischen Wind um die Nase an die sogenannte „Große Breite„. Hier gibt’s sogar ein ein bisschen Strandfeeling und einen tollen Wanderweg durch Wald und entlang der Steilküste bis nach Missunde.
Für mehr Schlei-Highlights, klickt doch gerne mal hier: da stelle ich Euch noch ein paar Lieblingsorte vor.

ein Tag in SPO: wie ein kleiner Kurzurlaub an der Nordsee

Spontantrips sind ja oft die Besten! Und so haben wir kurz Wind- und Wettervorhersage gecheckt und uns aufgemacht für einen Tag in SPO. Das erste Mal mit den Füßen im (zugegebermaßen noch kalten) Sand gefrühstückt, den ersten leichten Sonnenbrand auf der Nase geholt und einfach das SPO-Feeling aufgesaugt. Auch wenn ich mich nicht auf’s bzw. ins Wasser gewagt habe: eine geballte Ladung Nordseeluft lässt einen echt auftanken und fühlt sich für mich immer an wie ein kleiner Kurzurlaub. Bitte noch ganz viele solche Tage!

mit dem Bulli in Sankt Peter Ording

#Spontantrip auf die Lieblingsinsel

Und last but not least hat es mich auf die letzten Tage im April noch zu einem Spontantrip auf die Lieblingsinsel verschlagen.
Aber wenn die Freundin fragt, ob man eventuell mit möchte, kann man ja gar nicht nein sagen, oder? Ein Hoch auf die Spontanität!
Sogar das Wetter hat mitgespielt und so gab’s im April dann auch den ersten Aperol Sprizz des Jahres im Strandkorb!

Sprizz o' Clock im Strandkorb

Was für ein Geschenk, und besonders toll, die Insel noch einmal so leer zu erleben.

#Corona-Update: vom Impfchaos und dem sprichwörtlichen Licht am Ende des Tunnels…

Womit wir beim Thema wären: das so sehr herbeigesehnte Licht am Ende des Tunnels – und so langsam scheint es sich ein wenig zu konkretisieren. Sicher noch nicht das Ende der Pandemie, aber zumindest die berechtigte Hoffnung, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.

Zwischenzeitlich hat mich das Thema echt gestresst. Mehr als nötig und mehr mir guttat, das gebe ich zu, aber das versuche ich jetzt einfach zu verdrängen.
Auch wir haben mittlerweile unsere erste Impfung hinter uns und ich freu_ mich jetzt einfach täglich über sich täglich verbessernde Situation.

Und das Schöne: es kommen jetzt so viele erste Male: das erste Mal auswärts Essen, im Café sitzen, Freunde umarmen, im Hotel übernachten … Ob wir mit soviel Freiheit und Sozialleben überhaupt wieder umgehen können? Oder müssen wir uns unser Leben, wie wir es kannten, erst langsam zurückerobern?
Spannende Frage, finde ich. Und mal schauen, was die nächsten Wochen so bringen.

#Projekt Schweden-Haus: es ist soweit… hello new home!

Finally. Long way to go, aber das Warten hat ein Ende. Denn wenn alles klappt, halten wir morgen tatsächlich die Schlüssel zu UNSEREM Schwedenhaus in der Hand. TADAAAA … Trommelwirbel & Konfetti!
So richtig angekommen ist es bei mir noch nicht, und wahrscheinlich brauch‘ ich morgen Abend auch erstmal einen Schnaps und jemand muss mich richtig kneifen. Aber: Vor der Tür wartet jedenfalls ein riesiger Anhänger und einem halber Hausstand darauf, von uns ins neue Heim gefahren zu werden. It’s getting real …
Die nächsten Tage werden sicher aufregend und vor uns liegt auch noch ein A… voll Arbeit – aber hoffentlich auch noch mehr Freude. Freut Euch also auf ordentlich Schweden-Content in den nächsten Wochen, ich nehm‘ Euch hier bestimmt ein bisschen mit.

#FRÜHLING: Wenn schon nicht in echt, dann wenigstens auf dem Teller

Selbstverständlich wurde in den letzten beiden Monaten auch gegessen. Und das nicht zu knapp. Die klassische Frühjahrsküche lässt sich im Hause „my daily mee(h)r“ allerdings recht einfach auf zwei Grundnahrungsmittel begrenzen: nämlich auf Spargel und Rhabarber.
Beides hab‘ ich schon kiloweise verarbeitet (gefühlt) und ich glaube, ich lieb’s auch deswegen so sehr, weil die Saison einfach so begrenzt ist.
Und natürlich auch, weil es so unfassbar viele leckere Möglichkeiten gibt, beides zuzubereiten.
Weißen Spargel essen wir am liebsten ganz klassisch, und da kann es schon mal passieren, dass zumindest bei mir der Sauce-Hollandaise-Pegel irgendwann einen gewissen Sättigungsgrad erreicht hat. Von grünem Spargel kann ich allerdings lange nicht genug kriegen. Roh, im Salat, gebraten, gekocht, aus dem Ofen oder auch vom Grill: ich kenne echt wenig Gemüsesorten, die SO vielfältig und dabei SO lecker sind.
Meine Favoriten: ein frischer Rucola-Spargelsalat mit Erdbeeren und Pinienkernen, oder aber auch ein lauwarmer Kartoffelsalat mit Rucola, Parmesan und grünem Spargel . Beide sind das perfekte schnelle und leichte Mittagessen, eignen sich aber auch super als vegetarische Beilage zum Grillen. Ihr sucht eher einen kleinen Snack zum abendlichen Glas Wein? Dann probiert doch gerne mal die Spargel-Crostini oder das Spargel-Flatbread!

Und mein neuestes Lieblingsessen aus der Rubrik „quick & dirty“ will ich Euch natürlich auf keinen Fall vorenthalten: gebratene Maultaschen mit grünem Spargel und Parmesan:

Maultaschen-Spargelpfanne

Easypeasy mit fertigen Maultaschen aus dem Kühlregal. Einfach mit dem Spargel anbraten, Parmesan drüber und fertig. Schneller geht kaum. Zum Niederknien, ich schwör‘!

Ähnlich variantenreich geht’s mit dem Rhabarber weiter: in meiner Rezepte-Sammlung schlummern unzählige Rhabarberkuchen – absoluter Favorit in diesem Jahr ist aber dieser schnelle Rhabarberkuchen mit weißer Schokolade. Herrlich klitschig wie ein Kladdkaka und fruchtig wie ein Obstkuchen: und die weiße Schokolade harmoniert einfach perfekt mit der Säure des Rhabarbers. It’s a match, sag‘ ich da nur.
So, und wenn’s bei uns keinen Rhabarberkuchen gab, DANN gab/gibt es -na klar: RhabarberCrumble. Und bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass es hier auf dem Blog noch nicht ein einziges Crumblerezept gibt. Geht ja wohl gar nicht. Mit Crumble ist es schließlich ähnlich wie mit Käsekuchen: man braucht ein Standardrezept, das immer und in allen Lebenslagen funktioniert. Isso.
So wie dieses hier: die Streusel sind aus 3 Zutaten schnell zusammengeknetet und zusammen mit Obst eurer Wahl steht in einer Dreiviertelstunde das leckerste Crumble auf dem Tisch.
Momentaner Favorit: eine Kombi aus Rhabarber und Erdbeeren. Allerdings gibt’s dieses Crumble aber auch das ganze Jahr durch: mit Nektarinen, mit Beeren, Zwetschgen, Äpfeln oder Birnen. Und zur Not auch gerne mal mit einer Kombination aus dem, was die Obstschale so hergibt.

Falls Ihr Crumble genauso liebt wie ich, gibt’s hier mein Standardrezept: mit viel Liebe und guter Butter, ganz so wie es sich gehört.

Rhabarber-Erdbeer-Crumble: einfaches Standardrezept!

mein liebstes Crumble-Rezept für alle Fälle:

  • 250 g Mehl
  • 160 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Zimt (optional)

1. Ofen vorheizen (Umluft 160°)
2. Alle Zutaten mit den Knethaken oder den Händen zu Streuseln verarbeiten.
3. Vorbereitetes Obst in eine Auflaufform geben und mit den Streuseln bedecken.
4. Ca. 35 Min. backen. Lauwarm oder kalt genießen.

Und egal, wie Ihr euer Crumble am liebsten esst: lauwarm oder kalt, mit Vanilleeis, Vanillesauce oder pur: ein gutes Crumble ist einfach absolutes Soulfood & darf deswegen auch in eurem Süßi-Repertoire ja wohl auch auf GAR keinen Fall fehlen.

#byebye Corona-WG

Byebye Coona heißt es ja leider noch nicht, bei uns aber immerhin schon mal byebye Corona-WG. Nachdem es im ersten Lockdown ja beide Kinder für einen längeren Zeitraum wieder nach Hause zu Mutti verschlagen hat, hat die Pandemie Kind 2 nun auch endgültig wieder nach Kiel gespült.
Uniwechsel problemlos vollzogen, und jetzt auch das Thema Umzug erledigt.
Wir reden immer so viel über Schulkinder, aber auch die jungen Erwachsenen/Studenten hatten es nicht wirklich leicht in den letzten Monaten: Fernuni, Hybridstudium, wenig Kontakt zu Kommilitonen, keine Partys, kein Abhängen auf dem Campus, dazu vielleicht eine fremde Stadt oder zurück ins heimische Kinderzimmer – das hat mit dem Studentenleben, das ICH kenne, mal so rein gar nichts zu tun.
Bleibt als auch hier die Hoffnung, dass die es irgendwann in näherer Zukunft mal wieder so richtig krachen lassen dürfen.

#Corona-Geburtstag, die zweite

Schon fast vergessen: aber der Mai ist natürlich deswegen mein Lieblingsmonat, weil ich Anfang Mai Geburtstag habe. Den ich eigentlich auch immer und gerne zelebriere.
Aber wie schon im letzten Jahr, war Feiern natürlich nicht angesagt. Wenn wir aber eins aus den vergangenen Monaten gelernt haben, dann ja wohl das Beste aus der Situation zu machen, oder? Und so hatte ich trotz allem einen tollen Tag und die Liebsten um herum. Einzeln zwar, draußen und mit Abstand, wie es sich gehört – dafür aber auch komplett ohne Vorbereitungsstress und ich hab‘ dem Tag mit dem ersten leichten Glimmer bereits mittags um zwölf so richtig genossen.
Das war’s dann jetzt aber hoffentlich auch mit Corona-Geburtstagen und im nächsten Jahr dann bitte wieder in größerer Runde.

#Arbeitszimmer-Makeover: done!

Das Arbeitszimmer war dann ja doch ein etwas längeres Projekt, da wir relativ lange auf Lampe, Arbeitsplatte etc. gewartet haben. Aber mit dem Ergebnis bin ich dafür jetzt megahappy. Für eine kleine Roomtour bitte hier entlang.

#gelesen, gesehen, gehört

Heute gibt’s hier mal wieder ein paar Buchempfehlungen von mir. Eins zum Lesen, und das zweite ein wenig „out of the box“, aber das mag ich ja manchmal ganz gerne:

„A dictionary of Color Combinations“ von Sanzo Wada

Aktuell mein absolutes Lieblingsbuch. Zum völligen Unverständnis meines Mannes, da es eigentlich nur aus farbigen Kästchen (und ein paar japanischen Schriftzeichen) besteht.

Aber mich haben schon als Kind die Farbkarten im Baumarkt fasziniert und inspiriert. Was passt zusammen? Welche Farben harmonieren besonders gut? Und warum? Der japanische Maler & Kunstdozent Sanzo Wada ist dieser Frage nachgegangen und hat seine Ergebnisse in diesem kleinen Büchlein zusammengefasst.
Und egal ob bzw. wie wissenschaftlich man an die Farbenlehre herangehen will: das Buch ist einfach eine super Inspirationsquelle, für alle die gerne mit Farben experimentieren. Und macht vielleicht sogar Mut, einfach mal zu Farbkombinationen zu greifen, auf die man selber auf den ersten Blick NICHT gekommen wäre.
Ich hab’s selbstverständlich im Handgepäck dabei, und werde es in Schweden bestimmt das eine oder andere Mal zu Rate ziehen!

„Bretonisch mit Aussicht“ von Gabriela Kasperski

Ich bin ja der absolute Krimifan. Und fast noch lieber als Krimis mag ich Krimis mit Lokalkolorit. Ganz hoch im Kurs natürlich Skandinavien mit seinen schrullig-knurrigen Ermittlern wie Kurt Wallander à la Harry Hole- aber bereits im letzten Jahr hab‘ ich meinen Horizont ein wenig in Richtung Frankreich erweitert. Genauer gesagt, Richtung Bretagne, denn das scheint mir auch ein SEHR gefährliches Pflaster zu sein.
Und wenn man momentan selber schon nicht hinreisen kann, erkunde ich die Gegend eben literarisch. Neben der Reihe um Kommissar Dupin war Gabriela Kasperski meine Entdeckung des letzten Jahres. Umso so schöner, dass es jetzt ganz druckfrisch einen zweiten Band gibt, in dem die ebenso sympathische wie chaotische Protagonistin Tereza Berger wieder in einen packenden und äußerst vielschichtigen Kriminalfall verwickelt wird.
Scheinbar unzusammenhängende Ereignisse aus der Zeit des zweiten Weltkrieges finden plötzlich ihre Auswirkungen in die Gegenwart und werden von der Autorin in einem spannenden Plot zusammengeführt.


„Bretonisch mit Aussicht“ ist wie schon der erste Band im Emons-Verlag erschienen und wieder ein wahres Feuerwerk an Schauplätzen, spontanen Wendungen und charmanten Charakteren, eingebettet in das grandiose Setting der bretonischen Küstenlandschaft . Ein Buch wie ein guter Sommerdrink: facettenreich, bunt und spritzig. Leicht, ohne trivial zu sein und der perfekte Wohlfühlkrimi für die Strandtasche. Große Leseempfehlung!

Aus der Rubrik gesehen und gehört dafür nicht viel Neues. Beides hab‘ ich in den letzten Monaten ein wenig vernachlässigt. Allerdings bin ich generell nicht so der Cineast und schon gar kein Serienjunkie. OK, pandemiebedingt hab‘ auch mich in den letzten Monaten über die ein oder andere gute Serie gefreut, und EINE hat mir tatsächlich die Hausarbeit in der letzten Woche versüßt: die amerikanische Kurzserie „Halston“ über Aufstieg und Fall des exzentrischen Modedesigners Roy Fromwick, besser bekannt als Halston. Als schillernder Star der Modewelt der 70er und 80er gelangt er schnell zu großem Ruhm, verrliert aber zunehmend die Kontrolle und verstrickt sich in einen Strudel aus Partys, Drogen und Missgunst. Eine Serie mit einem glänzenden Ewan Mc Gregor in der Hauptrolle, die auch die Schattenseiten der sonst so glitzernden Modewelt offenbart. Meine Empfehlung, und nicht nur für Fashionistas.
Gehört hab‘ ich eher wenig, und wenn dann sehr ausgewählt Podcasts. Für alle die sich mit dem Thema Fühlen, Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen und gerne mal über den Tellerrand hinausblicken, kann ich Euch nur immer wieder den Podcast „Gefühlsecht“ ans Herz legen. So viele spannende, berührende Themen und wirklich tolle Gäste.
Und kleiner Spoiler: vor vierzehn Tagen durfte ich die beiden besuchen und in Katinkas ultragemütlicher Küche selber ein bisschen aus meinem Leben plaudern. Megaaufregend. Und ein kleines bisschen stolz, dass ich mich getraut habe, bin ich jetzt schon auch. Demnächst überall da, wo es Podcasts gibt.

So, auf geht’s Juni. Bring it on – und ab jetzt dann hoffentlich bitte Sommer. Für uns startet ja ein sehr aufregendes neues Kapitel … und Euch wünsch‘ ich ebenso eine tolle Zeit.

habt’s hübsch,
Eure Britta

Edit: Nachdem kurzzeitig – aus welchen Gründen auch immer – der Beitrag im Blog-Nirwana verschwunden war, sind wir mittlerweile natürlich längst in Schweden angekommen. Dazu aber demnächst mehr …

2 Kommentare bei „Monatsrückblick April/Mai: „back on track“, das Licht am Ende des Tunels und Schweden-Countdown“

  1. Hej….viel Freude in eurem Schwedenhaus.
    Wir hatten das Abenteuer 2007. Und lieben unser rotes Schwedenhaus seitdemüber alles.
    Liebe Grüße
    Britta

    1. Ich danke Dir! Und ja, es ist wirklich ein bisschen aufregend, lieb’s aber auch jetzt schon! Grüße zurück, auch von Britta

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