Rezeptquickie zum Wochenende: unser „roter“ Nudelsalat

roter Nudelsalat: unser Klassiker zum Grillen

Einfach & doch raffiniert: so schmeckt unser roter Nudelsalat. Ein Klassiker, der deswegen auf keinem Grillbuffet fehlen darf. Unbedingt probieren!

Friday again. Und damit auch mal wieder Zeit für einen Rezeptquickie, pünktlich zum Wochenende. Das Wetter gelobt ja Besserung – und private Treffen mit bis zu 10 Leuten sind seit dieser Woche zumindest bei uns im Norden ja wohl auch wieder erlaubt. Adieu Kernfamilie – und mal bitte Hände hoch, wer bei diesen Aussichten noch nicht drüber nachgedacht hat, spontan den Grill anzuschmeißen, Freunde einzuladen und auf das Leben und die neugewonnene Freiheit anzustoßen!

Rezeptklassiker zum Grillen: roter Nudelsalat

Nudelsalat: ein Klassiker, der auf keinem Grillbuffet fehlen darf

klassischer roter Nudelsalat als Beilage zum Grillen

Also Grill an, Getränke kaltstellen, womit dann nur noch die Frage der Beilagen zu klären wäre. Bei uns gibt’s diese Woche Nudelsalat -ganz unglamourös. Ein Klassiker, der deswegen auch auf keinem Grillbuffet fehlen darf. Nudeln machen glücklich und Nudelsalat hat einfach immer Konjunktur. Hier allerdings in einer leicht italienisch angehauchten Variante, der in meiner persönlichen Rezeptsammlung der Einfachheit halber auch nur „roter“ Nudelsalat heisst. Und tatsächlich der Beste ist, den ich je gegessen habe…


„Kenn‘ ich doch schon“ mag sich der/die Eine jetzt sicherlich denken, ABER: in diesem Salat versteckt sich eine Zutat, die Euch vielleicht nicht soooo geläufig ist. Und die wie ich finde aber auch genau den Unterschied ausmacht zwischen einem roten Nudelsalat und eben DIESEM roten Nudelsalat. Probiert’s mal aus, der Salat ist wirklich der Knaller.

Rezeptklassiker zum Grillen: roter Nudelsalat

das braucht Ihr:

  • 500g Penne
  • 1 Paket Schafskäse
  • 1 Glas getrocknete Tomate Öl
  • 1 Glas schwarze Oliven (ohne Stein)
  • 10 EL Olivenöl
  • 6 EL Sherryessig (!)
  • 4 EL Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer nach Belieben

Und so wird’s gemacht:

1. Die Nudeln in kochendem Wasser bissfesst garen. Abgiessen & gut abtropfen lassen. Eventuell ein bisschen Kochwasser behalten, und für die Salatsauce benutzen. Damit die Nudeln nicht zusammenkleben, mit einem Schuss Olivenöl mischen und gut auskühlen lassen.

2. Die Tomaten abgießen (dabei gerne das Öl auffangen. Ich nutze es später für das Dressing, aber Ihr könnt natürlich auch normales Olivenöl nehmen) und in Streifen schneiden.

3. Schafskäse würfeln oder grob zerbröseln.

4. Essig und Öl mit dem Tomatenmark zu einem sämigen Dressing verschlagen (Tomatenmark und Öl sind da manchmal ein bisschen widerspenstig – hier hilft das Rührgerät!), Knoblauch pressen und ebenfalls dazu geben. Je nach Konsistenz, gebe ich hier gerne noch 1-2 Löffel von dem aufgefangen Nudelkochwasser hinzu, muss aber nicht sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über die ausgekühlten Nudeln geben. Gut vermischen.

5. Zum Schluss die Tomatenstreifen, den Schafskäse und die Oliven zugeben und alles vorsichtig miteinander vermengen.

Fertig!

Jetzt könnt Ihr den Salat servieren. Oder Ihr lasst ihn noch ein wenig durchziehen. Ganz so, wie es am Besten in Euer Timing passt, dabei nur aufpassen, dass ihr ihn nicht schon vorher wegfuttert. Nur einen Löffel zum Probieren, und noch einen … Lecker ist er nämlich allemal.

roter Nudelsalat mit getrockneten Tomaten, Oliven und Sherryessig
italienischer Nudelsalat: das perfekte Schüsselglück

Kann ich nicht auch anderen Essig verwenden?

Da diese Frage bestimmt kommt, NEIN! Ich meine natürlich ja, und jetzt kommt das große ABER. Es ist nämlich tatsächlich der Sherryessig, der diesem Salat seinen besonderen Geschmack verleiht, und deswegen würde ich nicht drauf verzichten. Glaubt mir, dieser Extragang zum Supermarkt lohnt auf jeden Fall, Sherryessig hat eine ganz eigene Würze und macht diesen Salat, obwohl er mit so wenigen Zutaten auskommt, eben zu etwas ganz Besonderem!

Pimp my Nudelsalat: erlaubt ist, was schmeckt!

Ich mag den Salat deswegen auch pur am allerliebsten – ich finde, dass sich der Geschmack so am Allerbesten entfaltet, ganz ohne viel Drumrum, was ablenkt. Ihr könnt ihn natürlich aber auch ganz easy mit anderen Zutaten pimpen. Erlaubt ist, was schmeckt bzw. was der Kühlschrank so hergibt. Besonders gut passen

  • frischer Rucola
  • Basilikumblättchen gezupft
  • scharfe Salami, dünn geschnitten
  • Artischocken
  • eingelegte Kapern oder Kapernäpfel

Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt, probiert doch einfach mal aus, wie Ihr euren „roten“ Nudelsalat am Liebsten mögt!

Für welche Variante Ihr Euch auch immer entscheidet, ich bin mir sicher, dass der Salat auch bei Euch bald in die Reihe der Klassiker aufsteigen wird. Geschmacklich nicht zu toppen und schnell zubereitet ist er auch noch. Kein langes Geschnibbel und in unter 30 Minuten steht eine große Schüssel auf dem Tisch – ZACK! Und selbst den Spontanbesuch könnt Ihr so noch ganz wunderbar verköstigen. DAS ist doch mal ein Argument, oder?
Genausogut könnt Ihr ihn aber auch vorbereiten. Am nächsten und selbst am übernächsten Tag schmeckt unser roter Nudelsalat nämlich immer noch prima.

Salat to go: die Unterwegs-Variante im Glas.

Picknick ist ja DER heiße Scheiß in diesem Sommer. Und mit diesem Nudelsalat beeindruckt Ihr Eure Mitpicknicker ganz bestimmt und könnt mal so ganz easy und im Vorbeigehen Euer Repertoire an leckeren Picknickrezepten ergänzen. Ihr seht also, der rote Nudelsalat könnte sich zu Eurer perfekten Sommer-Begleitung entwickeln: für laue Sommerabende auf der Terrasse, das Picknick mit Freunden am Strand oder als leckere Lunchvariation fürs Büro.

Probiert ihn doch mal aus! Wie immer freue ich mich über Euer Feedback, oder ihr verratet mir in den Kommentaren, welches Euer liebster Nudelsalat ist 🙂

bis zum nächsten Mal-
habt’s hübsch,

Eure Britta

Seid Ihr auf der Suche nach anderen ausgefallenen Salatideen? Dann schmeckt Euch vielleicht auch der Kartoffel-Spargelsalat mit Rucola und Parmesan.

2 Kommentare bei „Rezeptquickie zum Wochenende: unser „roter“ Nudelsalat“

  1. Der sieht super lecker aus…und wird nachgemacht

    1. unbedingt! Lohnt sich! glg, britta

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