meine 7 liebsten last Minute Geschenke aus der Küche

„Dieses Jahr schenken wir uns aber nichts“

seid ehrlich: wie oft habt Ihr diesen Satz in diesem Jahr gehört und/oder gesagt? Ich bin zwar sehr froh, dass wir auf diese Weise unseren alljährlichen Geschenkestress schon seit geraumer Zeit auf ein  Minimum reduzieren konnten. Und trotzdem – ich finde es dann doch immer wieder schön, wenigstens eine Kleinigkeit in den Händen zu haben. Dafür schenke ich nämlich einfach viel zu gerne und schon das liebevolle Verpacken macht mir einfach die allergrößte Freude.

Und weil wir alle ja auch eigentlich alles  (oder zumindest mehr als genug) haben, finde ich Geschenke aus der Küche immer besonders nett. Etwas Kleines zum Naschen oder Wegschnasseln, alleine oder gemeinsam mit den Liebsten – da freut sich doch jeder drüber, oder?
Und deswegen habe ich hier für Euch eine kleine Auswahl meiner liebsten Rezepte zusammengestellt, mit denen ich zu Weihnachten netten Menschen (und manchmal auch mir selber) eine kleine Freude mache. Das Gute, sie sind zum Teil so fix gemacht, und damit auch echte last Minute-Geschenke:

1.der Klassiker: Zucker-Zimt-Brezeln

Nichts gibt mir ein heimeligeres Gefühl als der Duft von Zimt und Zucker, der durchs ganze Haus zieht. Und deswegen sind diese Brezeln aus dem Hause Zucker, Zimt & Liebe auch mein absoluter Weihnachtsklassiker.  Seit Jahren werden zu Weihnachten Nachbarn und Freunde mit einem kleinen Tütchen Brezeln und angehängtem Weihnachtsgruß bedacht. Und weil man Traditionen ja unbedingt pflegen soll und die ersten vorsichtigen Nachfragen aka Bestellungen tatsächlich auch schon wieder eingetrudelt sind, packe ich auch jetzt schon wieder fleißig Tütchen und Gläser.

Das Rezept findet Ihr hier.

2.Klassiker Nr. 2: Punschgelee

Über die Entstehungsgeschichte des Punschgelees hülle ich mich immer noch lieber in Schweigen. Aber Fakt ist, dass es mittlerweile einer unser liebster Begleiter über die Feiertage und aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken ist. Egal ob morgens auf dem Frühstücksbrötchen, nachmittags zum Stollen oder aber auch auf der Weihnachtstafel als süßer Side-Kick zu Rotkohl, Gänsebraten & Co macht das Gelee eine prima Figur.
In der einfachen Variante braucht Ihr sogar nur 2 Zutaten: nämlich (fertigen) Punsch/Glühwein und Gelierzucker. Ihr könnt natürlich auch noch verfeinern: mit Orangen- oder Cranberrysaft, Nelken, Zimt, Rum, Amaretto oder wonach auch immer Euch der Sinn steht. Nach Packungsanweisung einfach Gelee kochen und in kleine Gläschen abfüllen. Ein bisschen Deko dran und fertig ist ein wirklich hübsches kleines Mitbringsel. Schneller geht kaum.

3.feinstes Erdnusskaramell mit Ingwer & Meersalz

neben den altbewährten Zucker-Zimt-Brezeln habe ich mein Repertoire an süßen Leckereien in diesem Jahr um diese unfassbar leckeren Erdnuss-Biester erweitert. Das Rezept hab‘ ich Euch hier schon mal gepostet und ein paar kleine Gläser warten auch schon auf ihre Empfänger. Wenn ich sie dann nicht vorher alle selber aufgefuttert habe. Die Gefahr besteht definitiv, so lecker sind die…

Und falls jetzt jemand sagt „Iiih Bääääh, Ingwer…mag ich gar nicht“ – keine Sorge:  den kann man auch ohne Probleme weglassen. Schmeckt (fast) genauso gut.

4.weihnachtlicher Sprizz (zum Vorglühen und Entspannen)

mittlerweile eine kleine Tradition bei uns, der Weihnachtssprizz: zumindest meine Tochter und ich sind ganz große Fans und so ein fruchtiger kleiner Sprizz schmeckt auch schon drei Tage vorher und ist damit die beste Einstimmung auf’s heilige Fest.  Also an Weihnachten einfach mal den Kochwein gegen einen kleinen Sprizz austauschen (entspannt ungemein!),  als  festlichen Aperitiv servieren oder an die besten Freundinnen (Schwestern, Mütter, Schwiegermütter etc..) verschenken.

Hier geht’s zum Rezept.
Und noch ein kleiner Tipp: Unbedingt ein (oder besser zwei) Fläschchen für den Eigenbedarf behalten!

5.Zitronen-Ingwer-Likör

Und wo wir schon in der hochprozentigen Abteilung sind: „Ein Likörchen in Ehren kann niemand verwehren“ – heißt es doch so schön, oder? Ein Fläschchen dieses unfassbar leckeren Getränks durfte ich in meinem diesjährigen Adventskalendervergnügen auspacken, und ich hab’s sehr genüsslich (und auch sehr schnell)  weggeschnasselt. Man munkelt sogar, dass es als Medizin durchgehen könnte, bei soviel geballter Immunpower. Kein Wunder-besteht er doch hauptsächlich aus Zitronensaft, Ingwer und Zucker (na gut, ein bisschen Wodka ist auch noch dabei). Somit ist der Likör zwar nichts für schwache Geschmacksnerven, und man sollte Ingwer mögen – aber dann ist er der absolute Knaller. Und ich gestehe, ich hab‘ bereits das zweite Mal Nachschub gekocht kochen müssen…

Das Rezept findet Ihr hier bei meiner lieben Freundin Ute Schneiderherz und die Etiketten zum Ausdrucken gibt’s als Freebie gleich dazu. Wenn das kein Service ist weiß ich auch nicht!

6.weihnachtliche Bratapfelmarmelade

Auch diese  Köstlichkeit gehört zu einem meiner liebsten Rezepte in der Vorweihnachtszeit. Wie Apfelmus mit Marzipan, und deshalb so lecker, dass ich das eine oder andere Gläschen heimlich auch schon so ausgelöffelt habe. Auch davon habe ich bereits einige Gläser auf Vorrat gekocht, um sie Weihnachten zu verschenken. Das Rezept ist von Bine (Was Eigenes) und Ihr findet es hier.

Die tollen Etiketten sind übrigens von Clara (Tastesheriff) und Ihr findet sie hier in ihrem neuem Shop. Die sind so hübsch, finde ich, und das Verpacken geht einem da gleich noch ein Stückchen schneller von der Hand. Und Zeit ist im vorweihnachtlichen Trubel ja schließlich kostbar.

7. Bratapfelzucker

Warum nicht mal eine Gewürzmischung verschenken? Ist schnell gemacht und in hübsche Gläser abgepackt immer ein supernettes Mitbringsel. Diese Variante eignet sich – wie der Name schon sagt – für Bratäpfel, gibt aber auch vielen anderen Gerichten schnell und easy den kleinen weihnachtlichen Extratouch: wie zB. Apfelkuchen, Punsch, heißem Apfelsaft, Milchreis oder dem morgendlichen Porridge.

Das kommt rein:

200 g Zucker
2 TL Zimt
1/2 TL Nelken
1/2 TL Piment
1/2 TL Muskat
4 Kardamomkapseln
1/2 Vanilleschote

Jetzt einfach alles gut durchmischen, in Gläser abfüllen und fertig.
Bei den Gewürzen könnt Ihr natürlich auch noch ein wenig variieren. Ich finde diese Mischung so richtig schön weihnachtlich, bin bei dem Muskat aber immer etwas sparsamer, weil ich’s nicht so gerne mag. Und nehme dafür etwas mehr Kardamom-den lieb‘ ich nämlich sehr!

So – und nachdem ganzen Süßkram brauch‘ ich dann definitiv erstmal was Herzhaftes. Wie wär’s mit einer Handvoll pikanter Weihnachtsnüsse? Rezepte findet Ihr unter anderem bei Nic (Luzia Pimpinella) oder Bine (Was Eigenes). Davon werd‘ ich mit Sicherheit auch noch ein paar machen. Für mich selbst UND zum Verschenken.

So, ich hoffe, ich konnte Euch ein paar Inspirationen geben und vielleicht fehlen Euch ja auch noch ein paar Kleinigkeiten? Dann nix wie ab in die Küche, aber keine Angst. Nichts davon ist wirklich kompliziert oder zeitaufwändig und eine komplette Küchenrenovierung fällt hinterher auch nicht an, versprochen!
Ich versuche ja immer, ein paar Präsente auf Halde zu haben. So ist man für alle Eventualitäten gerüstet und auch eine Spontaneinladung oder entfernte Großtante als Überraschungsgast kann einem nichts mehr anhaben.
Und weil ich ja jetzt schon so fleißig vorgearbeitet habe, bleibt mir diese Woche ja vielleicht sogar noch etwas Zeit für Dinge, die ich selber gerne nochmal ausprobieren wollte,  wie zB für diesen galaktisch aussehenden Kinderschokoladenlikör von Desi (A matter of taste) oder das Artischocken-Pesto von Saskia (Dee’s Küche).

Habt Ihr auch Weihnachtsklassiker , die Ihr immer wieder gerne verschenkt? Weil sie Euch gut von der Hand gehen, weil sie mittlerweile zur Tradition geworden sind oder weil sie einfach so lecker sind, dass man sie unbedingt teilen muss?
Dann würde ich mich freuen, wenn Ihr sie mir hier in den Kommentaren da lasst. Ich erweitere mein Repertoire nämlich immer gerne.

Habt noch eine schöne Vorweihnachtszeit mit möglichst wenig Stress & genießt die Tage.
Darauf einen Sprizz – oder ein Likörchen ..*hicks

habts fein,

Eure Britta

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