von Superpower & Sekundenkleber: meine fünf Fragen am Fünften im Februar

 

Irgendwie hab‘ ich das Gefühl, mich zu wiederholen. Aber schwupp, ist schon wieder ein Monat rum (worüber ich in diesem Fall persönlich nicht sonderlich traurig bin – über meinen kleinen Januarhänger habe ich Euch ja hier schon berichtet) und Nic ’s Fragenspektakel geht in eine neue Runde. Und da bin ich natürlich wieder mit am Start, mit frischem Elan – und Ihr hoffentlich auch?

1. Was ist deine Superpower?

Boah, das geht ja gleich gut los. Und das, wo ich nach meinem 1A-Januartief eigentlich grad noch auf der Suche nach jeglicher Art von Power bin…, von der Superpower mal ganz zu schweigen.
Vielleicht ist das dann aber auch tatsächlich schon meine erste. Ich bin nämlich ziemlich pragmatisch. Und wenn Dinge nun mal so sind wie sind, drehe ich mich eigentlich nicht lange im Kreis, sondern akzeptiere sie oder versuche, eine Lösung zu finden.
Was ich noch ganz gut kann, ist organisieren und wenn nötig auch sehr strukturiert arbeiten. Am allerbesten allerdings unter Zeitdruck, da laufe ich zu Höchstform auf und jongliere auch gerne mal mit mehreren Bällen gleichzeitig (daß das allerdings gar nicht immer unbedingt erstrebenswert ist, darüber hat die liebe Frau Piepenkötter grade hier einen ganz wunderbaren Post geschrieben, den ich Euch nur wärmstens ans Herz legen kann!).
Tödlich ist für mich die Kombination „zuviel Zeit“ und „etwas schaffen wollen“ – da neige ich dann gerne dazu, mich zu verzetteln. Insta hier, Kaffee da, kurz nochmal den Hund gekuschelt oder die Sofakissen neu drapiert – da mutiere ich zur Prokrastiniererin par excellence!!
Außerdem würde ich mal von mir behaupten, empathisch zu sein, eine ganz gute Menschenkenntniss sowie ein gewisses Händchen bzw. Auge für Deko & andres Schönes zu besitzen.

2. Was kannst Du nicht wegwerfen?

Leider immer noch zuviel! Wobei ich mich in dieser Hinsicht schon deutlich gebessert habe, nicht zuletzt dank der zahlreichen Ordnungs-Challenges, mit denen man im Netzt momentan ja gradezu „gebrainwashed“ wird. Trotzdem warten hier noch zahlreiche Zeitschriftenstapel darauf, endlich ihren letzten Gang in die Papiertonne anzutreten und auch das Vasenregal könnte durchaus auch mal wieder ausgemistet werden. Außerdem trenne ich mich extrem ungern von Jacken & Schuhen, von Büchern, von Fotos UND ich gehöre zu den Menschen, die jeden Fitzel Geschenkband aufbewahren! Vorzugsweise in der Küchenschublade, wo sie sich mit dem restlichen Schubladeninhalt binnen kürzester Zeit zu einem unentwirrbaren Knäuel zusammenfinden. Phänomenal, aber im Zeitalter von „upcycling“ und „less waste“ habe ich für mich beschlossen, das Ganze einfach mal durch die ökologische Brille zu sehen und mir selber auf die Schulter zu klopfen.
(kleiner Exkurs: mein Mann hat neulich aber schon ein wenig sparsam geguckt, als ich angefangen habe, leere Milchtüten für eine Tischdeko zu sammeln…)

Und die Restamilie würde jetzt wahrscheinlich auch noch gerne anmerken wollen, dass wir eventuell zu viele Decken und Kissen auf’m Sofa haben. What? Das kann nun aber wirklich nicht sein, DIE hat man ja schließlich nie genug, oder?

3. Worauf freust Du dich jeden Tag?

Abgesehen von den Gesichtern der Liebsten (ok, dem Liebsten, die Kinder sind ja mittlerweile alle flügge) und dem Hund, der es neuerdings aber auch nicht mehr für nötig hält, morgens aufzustehen, wenn ich die Treppe runterkomme: auf den ersten Kaffee! Ich bin und bleibe nun mal ’ne Kaffeetante und der erste Kaffee morgens ist heilig. Vorher geht bei mir nicht viel und am allerliebsten kriege ich ihn übrigens direkt im Bett serviert…

4.Welches Geräusch magst Du?

siehe Frage 3.  NATÜRLICH das der Kaffeemaschine, aber darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Geräusche, die ich mit Glück assoziiere: das leise Windrascheln im Bambus auf meiner Terrasse, während ich an einem lauen Sommerabend mit einem gekühlten Rose davor sitze, das Klirren von Eiswürfeln im Glas, das Knacken, wenn man ein frisches Glas Nutella aufmacht, das leise Hundeschnarchen abends neben mir auf dem Sofa, knisterndes Kaminfeuer, die Titelmelodie vom Bergdoktor, Regen auf den Velux-Fenstern, wenn man sich grad gemütlich ins warme Bett gekuschelt hat, raschelndes Herbstlaub oder knirschender Schnee unter den Füßen, Meeresrauschen, das leise Klimpern der Wanten auf dem Segelboot und und und…

5. Was hast Du immer im Kühlschrank?

Also: abgesehen von den drölfmillionen Sößchen und Pasten und kleinen Gewürzdingern, die man im Zweifelsfall original für ein einziges Gericht verwendet hat, um sie dann irgendwann nach ca. drei – sieben (!) Jahren endlich zu entsorgen:  immer mindestens 4 Liter Milch (ich bin nämlich mit einem passionierten Milchtrinker verheiratet und keine Milch im Haus gleicht hier einer mittleren Katastrophe), Eier   und lustigerweise auch meistens 2 große Becher Quark. Damit ich spontan einen Käsekuchen backen kann (nicht dass ich das sonderlich oft tue, aber ich könnte… Wisst Ihr Bescheid!)
Achja, und eine Tube Sekundenkleber. Aber wie ebenfalls immer, steckt auch hier der Teufel im Detail. Wenn man sie nämlich wirklich mal braucht, ist sie garantiert eingetrocknet. Ich schwör‘!

So, das war’s auch schon.
Heute mal kurz und schmerzlos, ich klicke mich gleich schnell nochmal bei Euch so durch und freue mich jetzt schon auf den nächsten Monat, wenn es wieder heißt #fünffragenamfünften. Bedeutet im Umkehrschluß dann nämlich auch, dass der ungeliebte Februar dann endlich rum ist.

Kommt alle gut durch den selbigen und habt’s hübsch,

Britta

2 Kommentare bei „von Superpower & Sekundenkleber: meine fünf Fragen am Fünften im Februar“

  1. Kaffee und eine Stroopwaffel, großartig! Das könnte ich jetzt auch gebrauchen!

    1. ja, lecker oder? Die Kombi geht einfach immer… LG von der Förde

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