Von Wellness, Wünschen und Wohnen: meine fünf Fragen am Fünften im Januar

Hallo und einmal mehr herzlich Willkommen in diesem neuen Jahr! Und wo man aktuell grade hinschaut, überall stolpert man über gute Vorsätze, Pläne und Ziele für 2019.
Deswegen freue mich aber  umsomehr über ein Stück Kontinuität in Bloggerhausen und darüber, dass Nics wunderbares Frage- und Antwortspielchen called #fünffragenamfünften auch 2019 in eine neue Runde geht. Und Ehrensache, daß ich wieder am Start bin – Ihr auch?

Los geht’s also. Fünf Fragen, fünf Antworten und vieles, was Ihr garantiert noch nicht über mich wußtet.

1.Was wünscht Du Dir für 2019?

Auch wenn’s vielleicht ein bisschen platt klingt. Mein größter Wunsch nicht nur fürs kommende Jahr ist auf jeden Fall Gesundheit. Für mich und die Menschen, die ich liebe.
Denn das ist definitiv der Faktor, den ich am wenigsten beeinflussen kann. Und wie kostbar das Leben ist und wie zerbrechlich zugleich, ist eins der Dinge, die ich 2018 lernen musste.
Also bitte bitte, liebes Universum, streng‘ Dich an!
Und vielleicht wünsche ich mir manchmal ein bisschen mehr Gelassenheit, vor allem Menschen und Situationen gegenüber, die ich eh nicht ändern kann.
Die Energie, die da verpufft, während man sich noch über unnützen Kram aufregt, würd‘ ich nämlich lieber in andere Dinge stecken.

2.Möchtest Du im kommenden Jahr etwas Neues lernen? Was ist es?

Ich bin ja ein großer Fan des sogenannten „lifelong learnings“, also werde ich damit auch 2019 bestimmt nicht aufhören. Allerdings bin ich immer sehr schnell begeisterungsfähig, was neue Dinge angeht und würde daher im neuen Jahr Einiges gerne erstmal vertiefen, bevor ich neue Baustellen aufreiße.
Was ich allerdings wirklich nochmal von der Pike auf lernen will, ist Fotografieren. Nicht knipsen, sondern wirklich fotografieren. Hab‘ ich glaub‘ ich letztes Jahr auch schon mal gesagt, oder (*hüstel)? Aber dies‘ Jahr jetzt wirklich-steht zumindest auch ziemlich weit oben auf meiner to-do-Liste fürs neue Jahr!
Außerdem würde ich sehr gerne meditieren lernen können. Und zwar so richtig, ohne nebenbei an den nächsten Einkauf oder die bevorstehende Wochenendplanung zu denken. Hab’s auch schon mit diversen Apps probiert-aber so richtig gefunzt hat das bei mir aber noch nicht. Also falls da jemand noch den ultimativen Tip für mich hat, gerne her damit. Ich bin schwer entschlossen und bleibe auf jeden Fall am Ball.
Hartnäckig sein kann ich nämlich.

3.Wie persönlich ist deine Einrichtung und was ist dein liebstes Möbelstück?

Einrichtung wird in meinen Augen erst persönlich durch den richtigen Mix und die Menschen, die sie bewohnen. Und so ein richtiges Lieblingsmöbelstück habe ich deswegen eigentlich gar nicht.
Vielleicht mein Esstisch, weil ich so gerne und viel dran sitze und wir ihn nach unseren Vorstellungen und passend zu unseren Stühlen haben bauen lassen?
Oder die beiden Sessel vorm Kamin? Aber auch die wären für mich nur so halb soviel wert, wenn ich mich nicht meinen Lieblingsmenschen und einem Gin Tonic in der Hand vors Feuer lümmeln könnte.
Mein Sofa mit seinen drölfmillionen Kissen und Decken, die zwar manchmal nach heillosem Durcheinander aussehen, von denen viele aber eine Geschichte erzählen können und mich an Reisen und besondere Momente erinnern?
Den alten Schrank im Flur, den ich von einer Freundin geerbt und gemeinsam mit einer anderen in einer spontan Nachmittagsaktion angemalt habe und somit jedesmal an beide denken muss, wenn mein Blick drauf fällt?
Den alten Tabakschrank meines Urgroßvaters, der uns 2 Tage gekostet hat, bis wir wirklich ALLE Farbschichten runter hatten (und ich grad ernsthaft drüber nachdenke, ob ich ihn wieder anpinseln soll?)
Den Spiegel im Gästebad, den ich auf einer Messe ergattert habe und der so perfekt an die Stirnseite passt?
Schwierig zu sagen. Denn wenn ich mich hier so umblicke, finde ich verdammt viele Dinge an denen mein Herz hängt, und das aus den verschiedensten Gründen.

4.Welche Blumen kaufst Du am liebsten für Dich selbst?

Da ich mir meine Blumen eigentlich immer selber kaufe und das auch mit schöner Regelmäßigkeit: (fast) ALLE!
Aber ich gehe gerne mit den Jahreszeiten, habe da aber auch ziemlich spezielle Farbvorlieben (ich bin mir sicher, dass einige von Euch GANZ GENAU wissen, was ich meine):
im Winter liebe ich Amaryllis (die roten aber bitte ausschliesslich zu Weihnachten!), kann darüber hinaus Weihnachten aber auch nicht ohne (weiße!!!) Hyazinthen, freue mich im Frühling auf Narzissen und im Spätsommer auf leuchtend bunte Dahliensträuße (die wiederum wirklich gerne buntgemischt), aber am allerliebsten gehe ich tatsächlich auf den Markt und kaufe mir einen ganzen Arm voller frischer Tulpen.
Vor allem die ersten der Saison werden bei mir richtig zelebriert. Dafür muss dann erstmal das komplette Weihnachtsgedöns weg sein und erst wenn wirklich  alles leer und frisch und sauber ist, DANN gibts Tulpen. Ich liebe das und fiebere auch jedes Jahr auf diesen besonderen Moment hin. Freilandtulpen mag ich auch, besonders die, die so herrlich quietschen und wann immer ich im Frühjahr ein Feld zum Selberpflücken finde, bin ich glücklich!

5. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf Dich zu?

Ich gebe zu, daß mich das Thema Astrologie in meinem bisherigen Leben nie sonderlich interessiert hat und auch auf Horoskope habe ich nie viel gegeben. Aber getreu meinem Motto, sich öfter auch mal an Neues zu wagen, habe ich da jetzt mal ein bisschen gegoogelt. Und tolle Sachen über mich entdeckt, an denen ich Euch natürlich gerne teilhaben lasse. Here we go:

„Stierfrauen sind bezaubernd, robust und entschlossen“ – bezaubernd wie ich bin, lasse ich den Satz jetzt einfach mal so stehen.

„Sie können gut arrangieren und organisieren-eine Party oder Abendgesellschaft zu veranstalten ist ganz nach ihrem Geschmack“ – Volltreffer! Denn Organisieren ist wirklich etwas, was ich bei mir absolut unter Stärken verbuchen würde.  Und egal ob’s ein großes Fest, eine Sportveranstaltung oder ein nettes  Beisammensein ist: wenn am Ende alle Gäste happy nach Hause gehen, bin ich in meinem Element und ebenfalls happy. Hätte es den Beruf der „Event-Managerin“ schon zu meiner Zeit gegeben, wäre das glaub‘ ich genau mein Weg gewesen.

„Sie sind mehr die Praktiker als die Theoretiker“ – ha, ich wusste es! Ich kann also gar nichts dafür, dass ich es mit Anleitungen nicht so habe, sondern bin einfach im falschen Monat geboren!

„Stier-Frauen neigen dazu, sich gerne einmal zu viel Verantwortung auf den Rücken zu laden. Das macht sich bei ihnen dann in Verspannungen der Rückenmuskulatur und des Nackens bemerkbar. Mit ihrer Affinität zu Massagen und Wellness finden sie jedoch auch schnell wirksame Hilfsmittel… – Bingo, trifft ebenfalls zu. Und den letzten Halbsatz drucke ich mir, glaub ich aus:
Nix also mit Luxusweibchen, meine Affinität zu schönen Wellnesshotels ist demnach eine rein astrologische Disposition. Jackpot, würd‘ ich sagen. Und wer weiß-vielleicht ist doch die Massageliege  mein liebstes Möbelstück?

Pragmatisch, gesellig, Freude an guter Esskultur und exquisiten Getränken -Prost! Auch da kann ich nur zustimmen. Allerdings auch jähzornig und extrem eifersüchtig… äääh, das nun eher nicht!  Und das mit dem grünen Daumen… hier auch eher Fehlanzeige (deswegen ja die Schnittblumen, siehe oben).
Aber trotzdem krass, wieviele der dem Stier zugeschriebenen Charaktereigenschaften tatsächlich auch auf mich zutreffen.
Und damit kann ich dann wohl auch den ersten Lernerfolg des Jahres für mich verbuchen. Check!

Das war’s dann nämlich auch schon wieder mit dem kurzweiligen Monatstalk für diesen Monat.
Bleibt alle schön gesund und wir treffen uns hoffentlich im Februar wieder auf der virtuellen Bloggercouch. Und falls nicht – findet Ihr mich im SPA oder auf der Massageliege. Ihr wisst ja jetzt Bescheid.

bis dahin, habt’s hübsch,

Britta

 

 

8 Kommentare bei „Von Wellness, Wünschen und Wohnen: meine fünf Fragen am Fünften im Januar“

  1. Liebe Britta,

    hier herrscht ebenfalls eine große Tulpenliebe vor und heute kam der allererste Strauß des Jahres auf den Tisch.
    Was Meditation angeht, „arbeite“ ich mich gerade durch das Buch „Von Null auf Omm“ – da gibt’s dann auch demnächst einen Blogbeitrag. Auch ich würde gern Meditieren können und dieses Buch soll die Grundregeln gut vermitteln können.

    ♥ liche Grüße,
    Kerstin

    P. S. Habe heute zum ersten Mal bei den fünf Fragen teilgenommen und mag diese Aktion sehr.

    1. Oh, das klingt spannend! Da bin ich mal sehr gespannt und freue mich auf deinen Bericht!
      Ich mag die Aktion auch, es kostet manchmal zwar ein bisschen Überwindung, aber man lernt auch echt viel über sich 😉 und ich komm dann jetzt nochmal eben bei Dir vorbei…, lesen! sei lieb gegrüßt von Britta

  2. Oh ja – das mit dem Meditieren… ob ich das in meinem Leben noch so hinbekommen wie es „gehört“? Unwahrscheinlich…

    1. ich hab‘ auch noch so meine Zweifel! Aber ich bleibe dran, versprochen! Und werde berichten … glg von Britta

  3. Was für wunderbare Antworten- als ob… bei d Ahnung kann es gerade nicht erklären, so richtig herzlich Liebe Grüsse Gaby

    1. ich danke Dir! Es macht aber auch Spaß – und man lernt verdammt viel über sich 😉

  4. Liebe Britta,
    erstmal ein großes Kompliment an dich für deinen tollen Blog 🙂

    Hier ein kleiner Tipp von mir, wenn das mit dem meditieren nicht klappen will (liegt mir nämlich auch so gar nicht *hust*); eine kleine Achtsamkeitsübung die bei zu viel Stress ganz nützlich ist und einen doch echt vom „Was koche ich morgen und was muss ich noch einkaufen?“-Trott ablenken kann; Einen Spaziergang machen und versuchen dabei 5,6 oder 10 Dinge zu finden die zum Beispiel Blau sind oder rot oder oder – ich denke du verstehst das Prinzip 😉

    Viele Grüße,
    Romi

    1. Liebe Romi,

      das klingt gut. Kurz mal an die frische Luft ist sowieso super bei Stress, aber dabei noch versuchen die Gedanken zu kanalisieren, statt sie im ewig gleichen Karrussel hängen zu lassen, klingt erfolgsversprechend. Das werde ich sicher mal probieren. Vielen Dank für den Tipp, und ich freu‘ mich riesig, daß es Dir hier bei mir gefällt 🙂
      liebe Grüße von Britta

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