BLOGST 2018 – 1o Dinge, die ich für mich mitgenommen habe

Letztes Wochenende war ich in Köln auf der BLOGST. Zum allerersten Mal und ich muss gestehen, ein bisschen aufgeregt war ich ja schon.

Bin ich da überhaupt richtig mit meinem „kleinen“ Blog?
Bestimmt kennen sich alle anderen schon ewig – redet da überhaupt wer mit mir?

Ja, ich habe geredet, sehr viel sogar und mit vielen Menschen. Und, Nadine: dank Dir hatte ich sogar am Freitagabend beim Come together schon so  etwas wie ein Date 😉 danke dafür und so schön, Dich mal in echt kennengerlernt zu haben.
Um es kurz zu machen: es war ein sehr intensives Wochenende, in vielerlei Hinsicht. Vollgepackt mit Inspiration und Information und spannenden Begegnungen. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich ich brauche bei so etwas immer ein bisschen Zeit, um alles sacken zu lassen und für mich zu sortieren.

„WHAT HAPPENS ON BLOGST, STAYS ON BLOGST“

Diesen Schwur haben wir natürlich alle gern geleistet, trotzdem  hier jetzt einfach mal  spontan zehn Dinge, die ich für MICH von der BLOGST mitgenommen habe:

  1. eine wunderbare Goodie-Bag mit vielen schönen Sachen, von denen mich einige beim Benutzen sicher immer an die BLOGST erinnern werden. Besonderen Dank an Tchibo – euer Kaffee war nämlich mein Lifesaver am oft zitierten „Tag danach“ ! Eine horrormäßige Rückfahrt, grade mal 3 Stunden Schlaf und dann kein Kaffee mehr im Haus! Wer mich kennt, weiß was das bedeutet…
    Und auch wenn ich am Wochenende sehr viel leckeren Kaffee genossen habe, und sowohl Maschine als auch Barista am liebsten im Handgepäck mit rausgeschmuggelt hätte, war das dann wohl mein ganz persönliches Kaffee-Highlight!
  2. einen Haufen neuer Bekanntschaften. Zum Glück war ich nicht die einzige „Ersttäterin“, wie ich schnell feststellen durfte und fand es megaklasse, dass das diesjährige Motto „vernetzt wachsen“ auch so konsequent gelebt wurde. Egal ob kleiner Blog oder großer, Newbie oder alter Hase – überall wurde sofort gequatscht, gelacht, am Tisch zusammengerückt und eben sich vernetzt. Ich habe so viel mitgenommen, und hoffe sehr, dass viele dieser neuen Verbindungen  bestehen bleiben bzw. sich vielleicht sogar noch intensivieren.
    Zwar war ich immer schon eine Teamplayerin, aber dies Wochenende hat mir nochmal extremst die Augen dafür geöffnet, wieviel besser und stärker wir sind, wenn wir uns zusammentun.

    „If you want to travel fast, go alone. If you want to travel far, go together.“

  3. eine  to-do-Liste von hier bis Holtenau:
    Denn auch wenn ich dachte, mich in diesem Blogdingens schon einigermassen gut auszukennen – weit gefehlt! Da ist nämlich noch ganz schön viel Luft nach oben.
    Dass ich meine Fotoskills ausbauen muss (und will), war mir ja vorher klar, aber wieviel mehr z.B. in Pinterest steckt, als nur ein paar bunte Bilder zu pinnen, und welche Möglichkeiten sich daraus  noch ergeben, hat Anna mir an dem Wochenende sehr eindrücklich klar gemacht.
    Und auch der Gutenberg-Editor hat dank eines sehr informativen Vortrages auch ein bisschen seinen Schrecken für mich verloren und ich werde mich vielleicht sogar zeitnah schon mal damit beschäftigen.
    Achja- was ich auch noch gelernt habe: Irgendwie ist man ja aber eh nie fertig und der Weg das Ziel. Oder?
  4. die Erkenntnis, daß ich mich wohl doch von meinem geliebten Instagram-Namen trennen muss. Um gefunden zu werden, macht es wohl schon Sinn, wenn alle Accounts unter dem gleichen Namen laufen, ich gebe es zu. Danke an alle, die mich darin nochmal bestärkt haben und demnächst findet Ihr mich dann auch auf Instagram unter @mydailymeer.
  5. das Vertrauen, einfach mal zu machen. Nicht immer lange zu überlegen, ob & wie und den eigene Anspruch an Perfektion einfach manchmal beiseite zu schieben und auf das Bauchgefühl zu hören. Vielleicht gar nicht so sehr nach dem so hochgelobten Wort „Nische“ zu schielen, sondern über das zu schreiben, was einen bewegt. Aus dem Bauch heraus, aus dem Herzen. Der Rest findet sich.
  6.  den „Gin des Lebens“ – ich glaub‘ ich werde mir ab jetzt zuhause auch einfach mal Zitronenlimo in meinen Gin kippen und virtuell mit Euch auf die BLOGST anstossen!
  7.  den Mut, mich  häufiger  mal „in echt“ zu zeigen. Ich mag selten Bilder von mir und wenn ich ehrlich bin, fehlt mir manchmal aber auch einfach ein Fotograf, der mich ab und an mal so hübsch in Szene setzt, dass ich die Bilder hinterher auch posten mag (by the way: Wie macht ihr das eigentlich alle so?)  Ich taste mich solange dann mal langsam an die Instagram Stories ran, denn auch das haben wir ja gelernt: „Vlogging is the new Blogging“
  8.  einen Ohrwurm. Seit der Party kriege ich nämlich Britney Spears nicht aus meinem Kopf (was ziemlich schrecklich ist!)  Außerdem die Erkenntnis dass ich (ungewollt) „textfest bin in mindestens 30 Jahren Musikgeschichte“ (danke Nic für diese schöne Formulierung und falls es euch interessiert, guckt doch mal hier: wir teilen da offensichtlich nämlich die gleiche nutzlose Begabung). In diesem Sinne: „Hit me baby one more time…!“
  9.  ein neues Lieblingszitat:
    „Die Welt gehört denen, die Geschichten erzählen“ – und genau das ist es doch, was wir tun mit unseren Accounts, mit unseren Bildern und Worten. Immer wieder aufs Neue. Danke Jules, für einen wunderbaren Vortrag und diese schöne Motivation, die ich mir glaub‘ ich über meinen Schreibtisch pinnen werde.
  10. jede Menge Bilder im Kopf und Erinnerungen im Herzen.  Da ist es dann auch gar nicht schlimm, dass ich vor lauter „BLOGST-Arbeit“ fast keine Fotos gemacht habe. Steht ja aber fürs nächste Mal immerhin schon auf meiner „to-do-Liste.

Und bestimmt fallen mir im Laufe der nächsten Tage auch noch ganz viele Sachen mehr ein. Auf jeden Fall werde ich von diesem Wochenende noch sehr lange zehren und bin heilfroh, daß ich mir einmal mehr selbst in  den Hintern getreten und den Schritt gewagt habe!

Ach ja, und dann war da noch die Russenhocke. Kannte ich vorher nicht, hab auch noch nicht rausgefunden, für was sie gut ist. Aber vielleicht sollten wir sie fürs nächste Mal ALLE  einstudieren und einen spontanen Flashmob in der Hotellobby veranstalten. Was meint Ihr?

Jetzt werde ich mein „Blogstweh“  aber einfach noch ein bisschen weiter pflegen und vielleicht gelingt es mir ja sogar, zumindest einen Teil davon in einen kleinen Produktivitätschub zu kanalisieren.
Aber immer schön Step by Step. Als nächstes hab‘ ich mir vorgenommen, mich um meinen Pinterestaccount zu kümmern und wenn dann jemand noch einen guten Fotoworkshop weiß, bitte her damit.

In diesem Sinne: Danke Clara, danke Ricarda, danke BLOGST und danke uns allen, daß wir dieses Wochenenende GEMEINSAM zu dem gemacht haben, was es war!

habt’s hübsch & bis hoffentlich spätestens auf der BLOGST 2019

Britta

 

 

 

 

 

8 Kommentare bei „BLOGST 2018 – 1o Dinge, die ich für mich mitgenommen habe“

  1. So schön, dass wir uns mal in echt kennengelernt haben! 🙂
    Ich sehe Deine Instabilder nun mit ganz anderen Augen.
    Liebe Grüße, Bine

    1. Danke! ich hab‘ mich mich auch riesig gefreut 🙂 zumal Du eine derjenigen warst, deren Blogs ich zuallererst gefolgt bin! Und mich damit auch ein ganz klein bisschen ermutigt hast, hier auch mit so einem Gemischtwarenladen an den Start zu gehen… Also auf hoffentlich bald & ganz liebe Grüße aus dem Norden, Britta

  2. Hallo Britta!

    Vielen Dank für Deine Eindrücke von dem Blogst-Event.
    Ich finde es toll, dass Du vieles für Dich mitnehmen konntest.

    Hoffentlich kann ich auch mal einer Blogst teilnehmen.

    Liebe Grüße,
    Natascha

    1. Ich kann’s Dir nur empfehlen!!! Denn neben dem reinen Input ist es vor allem der Austausch untereinander und das Vernetzen, was den wirklichen Blogst-Spirit ausmachen! Ich bin bestimmt nicht zum letzten Mal dabeigewesen!
      liebe Grüße aus dem Norden, Britta

  3. Scheint ein sehr erfolg- und lehrreiches Event gewesen zu sein. Und du hast mich direkt auf ein paar Dinge gebracht, an die ich mich auch noch wagen muss… 😉 LG Carina

    1. ja, wie gesagt. Meine todo-Liste wächst irgendwie auch statt zu schrumpfen. Aber das ist ja auch irgendwie das Schöne, oder? Ich freu‘ mich jedenfalls, dass ich Dir ein bisschen was weitergeben konnte-genauso soll’s ja auch sein! Dir noch einen schönen Abend & glg aus dem Norden, Britta

  4. Hallo Britta,

    ach schade das wir beide als Ersttäterinen uns nicht kennengelernt haben. Ich brauche auch immer ein paar Tage zum verdauen. Ich bin jetzt noch am überlegen. Vielleicht lernen wir uns ja mal woanders kennen.

    Liebe Grüße
    elke von elke.works

    1. Bestimmt! Oder auf der nächsten BLOGST???

Schreibe einen Kommentar