mein „Liebster Award“: von Postkarten, Roadtrips & Lieblingsstädten

Juhuuu, ich bin nominiert für den Liebster Award! Hierbei handelt es sich allerdings nicht um einen Preis oder Ähnliches, der einem im herkömmlichen Sinne verliehen wird für irgendetwas, sondern der  „Liebste Award“ wurde von Bloggern für Blogger ins Leben gerufen. Primär geht es hierbei um das Vernetzen und das Kennenlernen anderer (Reise- & Lifestyle-) Blogs und bedeutet konkret:  ich beantworte jetzt eine Reihe von Fragen zum Thema Reisen, die Sturmstine mir gestellt hat, und nominiere am Ende andere Blogs und stelle Ihnen meine Fragen. That’s it. Ganz einfach-und eigentlich auch eine ganz coole Idee.

Also, liebe Stine-vielen Dank für die Nominierung, und auch wenn ich normalerweise GAR kein Fan von solchen Kettengeschichten bin,  freue ich mich und bin natürlich gerne dabei 🙂

Here we go:

1.Wandern, Roadtrip, Fliegen… Wie reist Du am liebsten?

Hmm, das kann ich so pauschal gar nicht beantworten und das eine schließt das andere ja auch nicht aus, oder?
Ich liebe Roadtrips tatsächlich über alles und im Moment natürlich am allerliebsten im eigenen Bulli. Das Tolle: Es bedarf wenig Vorbereitung und man ist ganz schnell einfach „mal weg“. Das Zuhause immer dabei zu haben, ist eine tolle Art des Reisens und ungezwungen und spontan einfach dazubleiben wo’s einem grade gefällt, für mich der absolute Luxus. Allerdings lockt mich auch trotzdem immer die große weite Welt und  für entferntere Ziele bleibt einem da ja meist nur das Flugzeug. Einmal angekommen reise ich vor Ort dann aber auch am liebsten auf eigene Faust. So ein längerer Hotelaufenthalt stationär an einem Ort wäre mir glaub‘ ich zu langweilig.
Ich bin Küstenkind durch und durch, und würde, wenn ich wählen müsste, auch IMMER das Meer den Bergen vorziehen. Allerdings bin ich auch zunehmend der Faszination des Wanderns erlegen, mittlerweile sogar im Besitz von anständigen Wanderschuhen und versuche den einen oder anderen Hikingtrip  auch in unsere Reisen einzubauen. Am allerschönsten natürlich, wenn einen die Wanderroute dann ganz zufällig am Wasser entlang führt.

2.Welche Stadt ist für Dich die schönste Stadt auf der Welt und warum?

Von allen Städten, die ich bisher bereist habe, ganz eindeutig Stockholm. Und obwohl es sich um eine wirkliche Metropole handelt, ist sie einem doch schnell seltsam vertraut. Der faszinierende Mix aus Traditionalität und Moderne, die einzigartige Atmosphäre (die auch Heerscharen von Touristen zB. in Gamla Stan nicht zerstören können), die Lebensfreude der Menschen (vor allem in den Sommermonaten), das viele Wasser, der einzigartige Schärengarten vor der Haustür und nicht zuletzt das sichere Gespür der Schweden für neue Trends (sowohl was Mode aber auch Design und Lifestyle angeht) machen Stockholm für mich zu DER Stadt überhaupt. Und die Vielzahl an tollen Cafés brauche ich gar nicht extrra zu erwähnen, oder?

3. Ich packe meinen Koffer und nehme mit… Was sind Deine drei wichtigsten Dingen unterwegs?

mein Handy, meine Kamera und eine Wasserflasche!
Schön wärs, bei mir bleibt es aber leider nie bei drei wichtigen Dingen. Und auch nicht bei zehn. Ich bin nämlich der absolute Pack-Legastheniker und hätte einerseits am liebsten meinen halben Hausstand dabei, und andererseits nervt mich das ganze Zeugs dann unterwegs aber auch schnell.  Reduzierter Reisen ist deswegen meine ganz persönliche Reisechallenge 2018!

4. Das solltest du wirklich mal gesehen haben … Dein Lieblings Ort?

Davon gibt’s natürlich so einige. Aber wenn damit  tatsächlich der eine Ort gemeint ist, an dem Dir das Herz aufgeht, weil sich einfach alles richtig anfühlt und Du immer wieder hierher zurückkommen möchtest, dann definitiv ein noch sonnenwarmer Felsen im Abendlicht irgendwo in den Stockholmer Schären!

5. Welches Lied, welche Lieder haben Dich auf Deiner letzten Reise begleitet?

wir haben irgendwie meist nur eine runtergeladene Playlist dabei und um Internet zu sparen, läuft die dann auch gut und gerne mal den ganzen Tag. Hätte deswegen mehrere Songs mit Ohrwurmpotential parat, sehr, sehr deutlich im Ohr habe ich allerdings noch „Legendary“ von Welshly Arms. Ein Song, den ich echt mag und  der auf unseren wirklich legendären Roadtrip-Sommer aber auch passt wie die Faust aufs Auge.

6. Welches ist Dein liebstes Gericht unterwegs?

Für mich immer gerne irgendetwas landestypisches. Ich bin nämlich ziemlich neugierig was Essen angeht, probiere gerne neue Sachen aus und komme eigentlich an keinem Straßenstand vorbei, ohne mich da einmal durch die Karte zu probieren. Außerdem gibt’s doch kaum einen besseren Weg, ein Land kennenzulernen als über seine Essenskultur, oder? Aber je nach Situation und Gelegenheit tun es auch ein bisschen Baguette, Käse und ein paar Früchte am Strand und manchmal ist eben einfach das ganze Drumherum wichtiger als das Essen selbst.
Ansonsten immer gerne Chips: Ich bin ja ein totaler Chipsjunkie und gehe dieser Sucht zumindest im Urlaub auch völlig ungehemmt und (fast) ohne schlechtes Gewissen nach.
Was ich dagegen nach Möglichkeit boykottiere, sind die großen Fastfoodketten. Einzige Ausnahme in den USA ist allerdings der obligatorische Besuch bei „In & Out-Burger“. der muss sein!

7. Welche Begegnung auf Deinen Reisen war die Schönste?

Ich tue mich ja immer ein bisschen schwer mit dem Ranking von schönen Erlebnissen, ich finde man wird da so vielem nicht gerecht, was man erlebt.  Eine sehr faszinierende Begegnung hatte ich allerdings letztes Jahr auf Kuba.
An einem kleinen Strand, morgens zum Sonnenaufgang in der (historischen) Schweinebucht. Ein wirklich alter Mann, der nur mit einem Bindfaden in der Hand sein Abendessen fischte. daneben sein Freund, der ein Stück Strand harkte. Morgenroutine, seit über 70 Jahren und im Hintergrund die kleinen Hütten, in denen die beiden lebten. Ebenfalls schon ihr Leben lang. Die beiden kannten nichts anderes, waren Zeitzeugen der legendären Invasion Kubas durch die Amerikaner an genau jenem Fleckchen Erde, auf dem wir standen, haben nie was anderes gesehen als ihre Bucht und haben eine so unfassbare Würde und Zufriedenheit ausgestrahlt, dass ich nach dieser Begegnung echt Tränen in den Augen hatte. Vor Rührung. Und vor Dankbarkeit – Dankbarkeit für die Möglichkeit, reisen zu können, Fremdsprachen zu lernen, eben für die Grundvorraussetzungen, die einem solche Erlebnisse erst ermöglichen.

8. Welche Filme, Geschichten, Magazine, Accounts oder Blogs lösen regelmäßig bei Dir Fernweh aus?

Aktuell hab‘ ich auf Instagram supergerne die Stories  von Julias Lieblinge verfolgt: 4 Monate mit dem Van quer durch Europa machen einem schon ziemlich große Lust auf den nächsten Roadtrip! Für Mallorcatipps gucke ich gerne bei Jana (Cookies for my Soul) oder Mona (180 Grad Salon), die beiden haben wirklich immer tolle Tips parat und ich könnte jedesmal sofort in den Flieger springen! Ausserdem mag ich die Blogs von Planet Hibbel, Luzia Pimpinella, Lilies Diaries, den Salty Love Travel Blog und viele andere mehr.
Daneben gibt’s aber auch noch völlig oldschool so richtige gedruckte Magazine, mit denen ich mein Fernweh regelmäßig befeuere: ganz weit oben auf unserer persönlichen Hitliste steht im Moment die Waves & Woods– ein wirklich tolles Format, mit gut recherchierten Storys, tollen Fotos & Illustrationen und ganz viel Suchtpotential.
Auserdem blättere ich sehr gerne in der reisen EXCLUSIV und in diversen Reisemagazinen und Reiseführern.
Bildtechnisch lasse ich immer gerne mal von  mare TV berieseln, auch hier hab‘ ich schon einiges an Tips und Hintergrundinformationen so quasi nebenbei mitgenommen und einer meiner liebsten Reisefilme ist und bleibt „Eat, Pray, Love“- und zwar nicht, weil ich den Film an sich besonders toll finde, sondern wegen der wirklich schönen Bilder, vor allem von Bali.

9. Was war das beste, was Du auf einer Reise je erlebt hast?

Puuh, schon wieder ein Ranking und ich mag eigentlich sehr, sehr viele meiner Reiseerlebnisse.
Unseren Ausritt im Valle de la Muerte in der Atacama-Wüste (Chile) würde ich allerdings ziemlich weit oben ansiedeln: im Galopp durch die Schluchten, die wirklich atemberaubende Kulisse, die endlose Weite spürend und hoch oben auf einer Sanddüne auf die untergehende Sonne warten waren schon so ein once-in-a-lifetime-Moment und machen mir auch jetzt noch Gänsehaut!

10. Wenn Geld und Zeit keine Rolle spielen würden, wo würdest Du hinreisen?

Ich möchte in naher Zukunft auf jeden Fall nochmal nach Afrika. Südafrika, Namibia, Tanzania aber auch Sansibar wären meine nächsten Wunschziele, aber auch der Süden Chiles inklusive Patagonien reizen mich. Und so ganz ohne Zeitlimit könnte ich mir auch nochmal eine Weltreise vorstellen.
Ansonsten immer wieder gerne Dänemark & Schweden, aber auch Südtirol und der Gardasee sowie Portugal  stehen auf meiner persönlichen Reisebucketlist ziemlich weit oben.

11. Von wo kommen Deine nächsten Postkarten?

Die nächste kommt bestimmt ganz bald und irgendwo von der Nordsee. Nach diesem Traumsommer hab‘ ich nämlich große Sehnsucht nach Wind und Wellen, deswegen werden die nächsten freien Tage mit Sicherheit für ein paar Tage Nordsee genutzt.
Ein kurzer Abstecher nach Holland ist auch noch geplant und Ende September tausche ich dann tatsächlich die Ostsee nochmal gegen die Alpen und gehe ein par Tage Wandern. Und ganz eigentlich steht auch noch ein Städtetrip nach Marrakesch auf meiner diesjährigen Reiseagenda.

So das war’s jetzt erstmal von meiner Seite und schon ist es Zeit, den Staffelstab weiterzugeben.

Liebe

Ulli  (littlebigvoyager)

Uta (www.utahanson.de)

Claudia (reetselig)

Henrik (fernwehkoch) ,

ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr die Herausforderung annehmt und auch ein wenig aus Eurem Reisenähkästchen plaudert.
Folgende Fragen hab‘ ich mir überlegt und bin schon sehr neugierig auf Eure Antworten:

1. Was war deine erste „richtige “ Reise bzw. wo, wann und wie hat Dich das Reisefieber gepackt?

2. Was sind Deine liebsten Souvenirs?

3. Sonnenuntergang oder lieber Sonnenaufgang?

4. Bereitest Du dich akribisch auf deine Reisen vor oder bist Du eher spontan unterwegs?

5. Welche Apps benutzt Du unterwegs am Liebsten?

6.welches Reiseziel würdest Du im Nachhinein nicht wieder bereisen und warum nicht?

7. Dein liebster Travelbuddy und warum?

8. Dein Reisemotto?

9. Deine nächsten Ziele?

10. Beende den Satz „Reisen ist für mich …

 

Da bn ich ja mal gespannt und geh‘ jetzt mal schnell gucken, was meine „Mitnominierten“ so geantwortet haben.

habt’s erstmal fein,
und liebe Grüße von der Förde, Britta

 

 

2 Kommentare bei „mein „Liebster Award“: von Postkarten, Roadtrips & Lieblingsstädten“

  1. NA dann nehme ich in den nächsten Tagen die Herausforderung mal an 😉
    Reisen ist ja wirklich ein cooles Thema und schwirrt immer irgendwie in meinem Kopf rum.

    Liebste Grüße vom Deich nach Kiel!
    Claudia

    1. freu‘ mich auf Deine Antworten & hab‘ einen schönen Tag! glg, Britta

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