zu Besuch in meinem ganz persönlichen Mekka: der Strömma Farm Lodge

Und schwupp, da issser auch schon wieder vorbei unser Schweden Roadtrip.  Und was soll ich sagen-es war von Anfang bis Ende einfach nur toll.
Nicht zuletzt aufgrund dieses Wahnsinssommers, aber davon abgsehen haben wir auch einfach soviel Schönes gesehen, erlebt, gemacht und genossen- und wer uns in den Instastories gefolgt ist, hat ja bereits einen kleinen Einblick in unsere Tour bekommen.
Fakt ist – ich könnte sofort den Bulli satteln und wieder losfahren! Aber weil jetzt eben erstmal wieder ein bisschen reales Leben aka Arbeiten ansteht, versuche ich den after-Vacation-Blues fürs Erste mit dem Sichten meiner drölfmillionen Urlaubsfotos zu bekämpfen.
Das wird vermutlich noch ein wenig dauern, aber dann gibt’s hier  -na klar- auch den versprochenen ausführlichen Reisebericht!

Eins meiner Highlights aber schon mal vorab, denn ein Highlight war unser Besuch auf der Stromma Farm Lodge für mich definitiv und verdient deswegen auch einen eigenen Post.
Ich habe Euch ja hier kurz beschrieben, wie meine Reiseplanungen in der Regel zustandekommen, und daß ich immer meine ganz persönlichen „1000 places to see…“ im Kopf habe. Varberg und die Strömma Farmlodge standen hier schon ziemlich lange ziemlich weit oben und waren deswegen als Ziel auch ganz klar gesetzt.
Aber seht selbst,  genau dorthin nehme ich Euch jetzt nämlich mit.

Nachdem wir bei mal wieder brütender Hitze Varberg (superschöne Stadt by the way, leider war es uns für Sightsseeing einfach zu heiß und deswegen MÜSSEN wir auch nochmal wiederkommen) hinter uns gelassen haben, ging’s Richtung Süden ca. 10 Kilometer durch schwedische Bilderbuch-Landschaft, um dann irgendwann rechts auf eine kleine Schotterstrasse abzubiegen, die direkt zur Lodge führt.

Dort angekommen, fühlt man sich wirklich wie in einer anderen Welt. Ein fast magischer Platz in einer alten Mühle und schwer zu beschreiben: aber man taucht sofort ein in diese kleine Oase mitten im Nirgendwo und findet sich wieder in einem ganz eigener Mix aus Hipster-Idylle, gemütlichem Landcafé, Ökohof, cooler Event-Location, Familienausflugsziel, Retro-Filmkulisse (ich musste die ganze Zeit an amish people denken, die hätten hier irgendwie wunderbar ins Bild gepasst) oder Freilichtmuseum.

Aber wie so oft in diesem Urlaub, wir brauchten erstmal etwas RICHTIG KALTES (ein Himmelreich für Eiswürfel …!) zu trinken und daher starten wir unseren Rundgang zunächst im Restaurant HAKET.

Und wie ebenfalls so oft in diesem Urlaub: es bleibt natürlich nicht bei einem Getränk, zu verführerisch ist  meist das Essensangebot. Also gab’s zusätzlich zum Kaltgetränk auch noch eine Portion dieser äusserst köstlichen Sommer-Tacos:

 

Draussen wie drinnen, überall so gemütlich Plätze und mit soviel Liebe zum Detail eingerichtet und dekoriert, daß man mit dem Gucken gar nicht hinterherkommt.

Und während der weltgeduldigste Ehemann einfach noch ein bisschen im Schatten sitzengeblieben ist, und in dem wahrscheinlich extra für wartende Ehemänner ausliegenden STRÖMMA-Buch geblättert hat, hatte ich schon wieder Hummeln, schließlich wollte ich ja nix verpassen.

Nicht zu vergessen natürlich auch der weltbeste Reisehund: nachdem Naala uns zwischendurch wahrscheinlich schon mehrfach verflucht hat und nächstes Jahr wieder für Ferienhaus plädiert, hat sie aus der Not eine Tugend gemacht und sich angewöhnt, einfach jede sich bietende Gelegenheit für ein Nickerchen zu nutzen. Zur Not dann eben auch mal den  Querbalken unterm Tisch.

Während Mann und Hund also noch mit Chillen beschäftigt sind, MUSSTE ich natürlich schnell einen kleinen Abstecher in die Butik machen. („Ich will auch wirklich nichts kaufen, Schatz…!“)  So gemütlich, so urig, und viele Schönigkeiten in den kleinen verwinkelten Räumen zu Bestaunen. Besonders zusammenreißen musste ich mich bei den tollen Kissen und Decken (klar, oder???) aber abgesehen davon, dass wir davon bereits ein paar (hüstel…) unser Eigen nennen, hätte ich im Bulli beim beste Willen auch nix mehr unterbringen können. Aber zumindest ein Strömma-Buch (nein zwei, wovon eins aber bereits verschenkt ist…) durften mit, quasi ein wenig Strömma für zuhause. Das werde ich Euch bei Gelegenheit dann auch nochmal etwas näher vorstellen.

Neben Shoppen und Essen, das zum Großteil auch aus hofeigener Produktion stammt, gibt’s auf der Stromma Farm Lodge aber auch Kulturelles, so finden hier in den Sommermonaten zB kleine Konzerte ausgewählter Künstler statt, (ein Programm findet Ihr auf der Internetseite), es gibt eine Veranstaltungsscheune, und wenn ich nicht schon verheiratet wäre, wäre das hier meine Traum-Weddingocation.

An der Küche vorbei und  über den idyllisch rauschenden kleinen Bach  geht’s weiter Richtung alter Mühle, in der das Café untergebracht ist.

Auch dies wieder genau richtig perfekt unperfekt, die alten Mühlwerkzeuge an der Decke, wilder Wein, der vor den Fenstern wuchert und in der Sonne leuchtet, der verführerische Duft nach Frischgebackenem, wie zufällig arrangierte Wiesenblumen und ganz viel Gespür für schönes Interior verleihen auch diesem Platz wieder sein ganz eigenes Flair, das man mit allen Sinnen aufsaugen und konservieren möchte.

Und wie gut, dass wir auch vorhin nur geteilt haben, so war nämlich noch ein wenig Platz für ein Stück Kladdkaka und den leckersten Erdbeershake ever. Indoor natürlich. Für Kaffee und den gemütlichen Kaffeegarten am Mühlenbach war es nämlich eindeutig zu heiß.

Weiter geht’s und man landet vor einem gemütlichen Farmhaus inmitten eines riesigen Gartens, in dem das Bed&Breakfast untergebracht ist. Da wir ja aber unser Zuhause selbst dabeihatten, haben wir uns hier auch gar nicht groß weiter umgeguckt. Wenn das Frühstück aber auch nur halb so lecker ist, wie all das was wir hier in den zwei Stunden gesehen bzw gegessen haben, lohnt sich eine Übernachtung wahrscheinlich schon aus rein kulinarischen Gründen.

Abgerundet wir das Strömma-Konzept seit kurzem durch einen wunderschönen Hofladen, in dem eigene Produkte sowie viele andere Nettigkeiten angeboten werden. Hier nicht schwach zu werden, fiel mir schon echt schwer.

Das war’s- und nur schweren Herzens verabschieden wir uns von diesem zauberhaften Fleckchen Erde und meinem ganz persönlichen Mekka! Aber natürlich NICHT, ohne unsere alte Miss noch einmal durch die Szenerie rollen zu lassen:

Und jetzt mal ehrlich-wie cool wäre das, so einen Platz hier irgendwo zu haben, zu gestalten und zu entwickeln?  Für sich, für Freunde, für tolle Events, und ganz viel kreativen Space….?
Ich träum‘ dann mal weiter, und wenn jemand so einen Platz inklusive Mühlenbach findet, kann er ja mal Bescheid sagen. Träumen ist ja wohl erlaubt, oder?

Ok, back to reality now. Ich versuche jetzt mal mit den restlichen Fotos weiterzukommen und dabei nicht zu zerfliessen…, hier auf der Terrasse haben wir temperaturtechnisch glaub‘ ich heute den höchsten jemals gemessenen Wert zu fassen! Vielleicht springe ich stattdessen aber auch einfach nochmal ins Meer. Und Ihr so?

 

hejda, habt es auch alle fein & genießt den Knallersommer!

Britta

 

 

4 Kommentare bei „zu Besuch in meinem ganz persönlichen Mekka: der Strömma Farm Lodge“

  1. Ich bin dabei! Lass uns solch einen herrlichen Platz finden!!! Ich finde wir bräuchten auch so einen Eventplatz mit mehreren Scheunen, alten Möbeln, leckerem Essen und lauschigen Plätzen. Und tausend Dank für das tolle Buch!!!
    Liebste grüße vom Deich
    Claudi

    1. so gerne! Und wir halten die Augen offen, ok? sehen uns auf der Formland, ich freu‘ mich schon! glg, britta

  2. […] einen wunderschönen Artikel dazu verfasst. Sie hat die Worte gefunden, die mir dazu fehlen. Also lest unbedingt Ihren Artikel dazu. Und ich lass einfach nur Bilder sprechen.    Ein paar der Ideen haben ich auch direkt […]

    1. hej Du Liebe, vielen Dank!!! Und da bin ich ja fast ein bisschen neidisch, daß Du da wieder hin darfst! So schöne Bilder und so ein magischer Platz, oder? Habt’s ganz schön, ich reise dann wenigstens virtuell ein wenig mit und für uns geht’s gleich an die Nordsee! Auch sehr schön. Wir sehen uns auf der BLOGST-ich freu‘ mich schon drauf! glg aus Kiel, Britta

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