Rote Beete-Gulaschsuppe mit Asia-Gremolata

Auch wenn der Sommer am letzten Wochenende ja nochmal ein richtiges Finale furioso hingelegt hat und ich ihn -wie in jedem Jahr- am liebsten festhalten würde an seinen letzten Strahlen- plötzlich ist er einfach da, der Herbst.

Macht mich zwar immer kurz ein bisschen wehmütig, aber Herbst bedeutet im Gegenzug ja auch endlich wieder Tee-, Kamin- und Kuschelpulloverzeit UND ist der perfekte Moment, die Suppensaison wieder einzuläuten.
Zum Leidwesen meiner Familie, die manchmal lieber was „Richtiges“ zum Essen hätte,  bin ich nämlich ein richtiger Suppenkasper – und könnte ständig irgendwas aus irgendwelchen Schüsseln löffeln. Wohlfühlessen eben.

Momentan eine unser Lieblingssuppen ist diese fancy Gulaschsuppe mit Roter Beete und Asia-Gremolata:
Die Basis ist eine klassische Gulaschsuppe (Fleisch für die Herren im Haus!) mit  kleinem Hipster-Anstrich (Rote Beete für Mutti!) und zu guter Letzt bekommt das Ganze durch Kokosmilch, Zitronengras und Koriander auch noch einen asiatischen Touch (mögen hier alle!).
Crossover  vom Feinsten und ein perfekter Mix aus deftig und durch das knackige Gemüse trotzdem frisch & leicht.

 

Superlecker-und wenn man das Geschnippel erstmal fertig hat, macht sich so ein Süppchen ja auch quasi von alleine.
Wollt Ihr auch? Dann hab‘ ich hier das Rezept für Euch:

Das braucht Ihr:

1 kg mageres Gulaschfleisch (gerne Bioqualität)

500g frische (!) rote Beete

4 mittelgroße Möhren

2 große Zwiebeln

11/4 l Wasser

Salz, Pfeffer

1 Dose Kokosmilch

2-3 Stängel Zitronengras

1 Bund Koriander

abgerienene Schale einer Limette

1 rote Chilischote

1 Stück frischer  Ingwer

100 g Creme fraiche

 

Und so geht’s:

1.Das Fleisch trockentupfen und im heißen Öl portionsweise  ordentlich anbraten, herausnehmen und mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Die Zwiebeln  schälen, würfeln und  kurz im Bratfett anbraten, das Fleisch zugeben und mit 2 EL Mehl bestäuben. Kurz anschwitzen und dann das Wasser zugeben. Das Ganze abgedeckt a. 1,5 Stunden köcheln lassen.

3. In der Zwischenzeit die Rote Beete schälen und in Würfel schneiden (Vorsicht färbt- ich empfehle Handschuhe!). Die Möhren ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden.

4.Ca. 20 Minuten vor Ende der Garzeit das Gemüse und die Kokosmilch zum Fleisch geben und mitgaren. Das Fleisch sollte schön mürbe sein, das Gemüse darf aber für meinen Geschmack gerne noch etwas Biss haben.

5.für die Gremolata von dem Zitronengras die äußeren holzigen Blätter entfernen (bleibt manchmal leider nicht viel übrig) und nur das Innere sehr, sehr fein hacken. Die  Chilischote aufschneiden, entkernen  & waschen. Koriander waschen & trockenschütteln und den  Ingwer schälen. Alles jetzt ebenfalls  fein hacken und  dem Zitronengras  und der Limettenschale in einer Schüssel mischen.

6.Jetzt nur noch die Suppe in Schälchen füllen, mit einem Klecks Creme fraiche und Gremolata nach Belieben garnieren und ab auf den Tisch. Fertig ist das Suppenglück!

GUTEN APPETTIT!

Mir schmeckt dazu übrigens super ein Stück frisches Bauernbrot mit Butter, aber auch „pur“ tut die Suppe einfach nur gut.
(ich hab‘ letztens aus Versehen die Kokosmilch vergessen-war trotzdem megalecker. Wer also kein Kokos mag, kann sie ohne Probleme weglassen.)

So eine Suppe ist doch genau das Richtige, wenn die Abende langsam kühler werden und man es sich drinnen wieder so richtig muckelig machen kann.
Sie lässt sich aber auch prima vorbereiten und/oder für mehrere Personen kochen.
Dann einfach ein paar Stangen Baguette dazu und fertig ist die perfekte Partysuppe.

Esst Ihr auch so gerne Suppen? Dann habt Ihr ja vielleicht Lust, das Rezept einmal auszuprobieren.
In dem Fall freue ich mich natürlich wie immer sehr über Euer Feedback  – oder Ihr verratet mir Euer liebstes Suppenrezept?
Mein Repertoire kann nämlich gut noch ein bisschen Erweiterung gebrauchen und gemeinsam rocken wir die Suppensaison!

habt’s hübsch,

Britta

 

P.S.
Noch mehr Suppenrezepte findet Ihr übrigens grade bei elke works und ihrem Suppenseptember.
Dort werde ich mein Süppchen jetzt auch schnell verlinken und mir selbst hoffentlich  noch ein paar Inspirationen holen.
Und für die nächste Suppe wartet hier nämlich schon ein Kürbis.

 

Schreibe einen Kommentar