meine fünf Fragen am Fünften im September

Fern der Heimat, aber trotzdem wollte ich mir die neue Runde der #fünffragenamfünften diesmal nicht entgehen lassen und habe vorgearbeitet. TSCHAKKA. Jetzt kommt Ihr…
Währen wir also grade den Spätsommer in Südtirol bzw. am Gardasee genießen, gibt’s hier auf dem Blog trotzdem meine 5 Antworten auf Nics Fragen. Brandaktuell und wie immer herrlich aus dem Leben gegriffen.

Genau wie die Fotos. Wenn auch nicht zwingend passend zu den Fragen, dafür aber zu den spätsommerlichen Temperaturen der letzten Woche und mit Liebe für Euch ausgesucht. Alle entstanden im Garten Emil Noldes in Seebüll. Ein wunderbarer Ausflug, dem ich jedem hier im Norden nur wärmstens ans Herz legen kann.
Ich habe den Ausflug von einer Freundin zum Geburtstag bekommen und wir hatten einen ganz wunderbaren Tag an der Nordsee. Mit Kultur, einem Spaziergang durch den wunderschönen Garden und mit Bierchen hinterher am Deich. Womit wir ja schon mittenmang sind in der Thematik.

Also: here we go! Fünf Fragen, fünf Antworten. Ihr kennt das Spiel.

1.Wofür bist Du Dir zu schade?

Ich versuche mich, nicht mehr über Dinge aufzuregen, die ich eh nicht ändern kann. Denn dafür bin ich mir, und ist mir meine Lebenszeit zu schade. Ebenso wie ich andere Personen nicht ändern kann, sondern nur meine Einstellung. Genau aus dem Grund beende ich mittlerweile auch Gespräche, in denen ich das Gefühl habe, sie führen eh zu nix. Versteht mich nicht falsch, ich finde einen kritischen Diskurs außerordentlich wichtig und bin im Grunde meins Herzens eine leidenschaftiche Diskutiererin. Finde es wichtig, eine Meinung zu haben, diese zu vertreten und mit sachlichen Atgumenten auch zu versuchen, mein Gegenüber zu überzeugen. Aber nicht zielführende Diskussionen finde ich Zeitverschwendung.

2.Was isst Du, wenn Du frustriert bist?

Die Frage sollte eher lauten, was nicht. Denn im totalen Frust esse ich vor allem eins: nämlich viel!. Je nach Verfügbarkeit würde ich als erstes wahrscheinlich zu Schoki, Keksen & Co greifen und mich über Nutellabrote so langsam weiter duch den Vorratsschrank durchfuttern. Was logischerweise nicht dazu führt, daß es mir hinterher besser geht, sondern ich mich zu all dem anderen Mist, der mich grad frustriert, schlussendlich auch noch darüber ärgere, dass ich soviel sinnlosen Kram in mich reingestopft habe.
Und dann gibt es aber so Tage, wo man eingekuschelt in eine Wolldecke und mit einer großen Schüssel Grießbrei auf dem Schoß auf dem Sofa landet und sich die Gewitterwolken im Kopf wie von ganz alleine in rosarote Einhörner verwandeln
Womit wieder mal bewiesen ist, dass in dem Spruch „Bowlfood is Soulfood“ doch ganz schön viel Wahrheit steckt!

3.Wann bist Du zum letzten mal im Vergnügungspark gewesen?

Ok, erwischt. Ich bin nicht so die Rummel-Tante. Nie gewesen. Und deswegen auch heilfroh, als die Kinder aus dem Alter raus waren, wo so etwas eingefordert wurde. Und das womöglich auch noch im Urlaub.
Das letzte Mal tatsächlich 2010 in Los Angeles, in den Universal Studios. Geht glaub‘ ich als Vergnügungspark durch, oder? Und ich  muss gestehen, dass ich’s sogar auch ganz cool fand und wir als Familie echt viel Spaß hatten. Letzten Winter wäre ich in Kopenhagen fast im Tivoli gelandet, und das sogar freiwillig. Aber eben auch nur fast.  Wobei ich den in beleuchtet tatsächlich schon ganz gerne gesehen hätte. Aber wenn man sich dann in der Pizzeria festquatscht, weil’s einfach zu nett und zu lecker dort ist, dann muss eben auch ein schneller Blick von außen reichen. Ihr seht- meine Prioritäten liegen eindeutig im kulinarischen Bereich.
Aber-kurz mal zurück zum aktuellen Ferienmodus: das GARDA-Land steht definitiv NICHT auf unser to-do-Liste!

4.Welches Getränk bestellst Du Dir in einer Kneipe?

In einer Kneipe am ehesten ein Bier. Oder ein Alster Da weiß ich nämlich, dass ich ein bisschen durchhalten kann und auch nach der zweiten, dritten oder vierten Runde keine unliebsamen Überraschungen beim Aufstehen erlebe.
Ansonsten aber auch sehr, sehr gerne mal den klassischen Sundowner-Sprizz oder aber einen Gin Tonic. Gibt’s in der Lieblingskneipe übrigens immer noch für 3,50-ehrlich und ohne viel Chi Chi, aber das ist eh nicht so meins.
Und mein allerliebstes Bar-Getränk ist ein ganz klassischer Whisky-Sour.

5.In welcher Kleidung fühlst Du Dich am wohlsten?

So ziemlich in jeder, zu der ich Turnschuhe anziehen kann. Oder Boots. Und das ist heutzutage ja zum Glück so ziemlich alles. Früher war ich tatsächlich mehr so der Hosentyp, mittlerweile liebe ich aber auch Flatterröcke und Blumenkleidchen über alles. Und komme jedes Mal im Spätsommer an einen Punkt, wo ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, mich jemals wieder in eine Jeans zu schälen. Wenn ich dann noch fröhlich Muster und Materialien mixen kann, perfekt! Blockstreifenpulli zum Leorock? Hey, that’s me! Seidenröckchen zum Lieblingshoodie oder Rollkragenpulli? Auch fein.
Auch wenn ich mich von den aktuellen Trends gerne inspirieren bzw. leiten lasse, so 100 % Mainstream ist dann doch nicht so mein Ding.

Zack. Das waren sie denn auch schon wieder. Aber ich hoffe, wir hoffe, wir treffen uns auch im nächsten Monat alle fein wieder auf der kollektiven Bloggercouch und plaudern ein wenig aus dem Nähkästchen. Ich freu‘ mich schon drauf!

bis dahin, ich geh‘  jetzt noch schnell ’ne Runde schwimmen. Und später gibt’s bestimmt auch den obligatorischen Sprizz am See. Anständig gegessen wird hier übrigens auch. Allerdings werden wir sicherlich keine Frustpfunde mit nach Hause bringen, dafür aber whrscheinlich ’ne ordentliche Runde Souvenirspeck. Aber so what – wofür sind wir schließlich in Italien 🙂

 

habt’s hübsch,
Britta

 

 

 

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