Sommer in Schweden: Roadtriphighlights 2019 oder 7 Dinge, die Dich garantiert glücklich machen!

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Und ich habe das Gefühl, dass dieser Sommer jetzt zwar auf die letzten Meter nochmal ordentlich Gas gegeben hat, aber trotzdem  einfach so klammheimlich an uns vorbeigeflutscht ist.  Bevor wir uns also morgen auf den Weg gen Süden machen, um noch ein paar hoffentlich schöne Spätsommertage am Gardasee und in den Berge zu verbringen, gibt’s hier auf dem Blog noch schnell einen kleinen Rückblick auf unsere große Sommertour. In bewährter Manier mit dem Bulli durch Schweden. Diesmal kein detaillierter Roadtripbericht wie hier oder hier, dafür aber meine alltime-favourite Schweden-Sommerhighlights.
Außerdem nehme ich Euch mit in ein tolles Restaurant, das wir unterwegs „entdeckt“ haben und einen Hoteltipp für Stockholm gibt’s auch noch. Seid Ihr dabei? Dann nichts wie los. Aber ich warne Euch schon mal vor: der Post ist relativ lang und könnte Spuren von Schweden-Sehnsucht enthalten.

Life is better up North!

Dass ich ein ganz ganz großer Schwedenfan bin, seitdem mich mein damaliger Freund und heutiger Ehemann vor knapp 30 Jahren das erste Mal dort hoch geschleppt hat, ist ja kein Geheimnis. Und dass nicht nur die Liebe zu dem Mann sondern auch die zum Land geblieben sind und  wir seitdem  wirklich JEDEN Sommer in irgendeiner Form in Schweden verbracht haben, auch nicht.
Heute möchte ich versuchen, Euch ein wenig mitzunehmen und zu zeigen, worin denn nun genau die Faszination des schwedischen Sommers für mich liegt und warum sich
dort immer alles genau richtig anfühlt, so wie es grade ist: Eben „Lagom“, um es auf schwedisch zu sagen.

Und mal ganz ehrlich: WIE kann man ein Land nicht lieben, in dem Kaffee und Zimtschnecken essentieller Bestandteil der Nationalkultur sind???

1.Bullerbü ist überall!

Wer kennt sie nicht von früher? Die Kinder aus Bullerbü, den Nord-, Süd- und Mittelhof , Michel aus Lönneberga oder die Familie Melcher und ihre Ferien auf Saltkrokan?
Das Schöne: man braucht gar nicht unbedingt die einschlägigen Orte wie Vimmerby oder die Astrid Lindgren Värld aufzusuchen, um sich spontan in die heile Kinderzimmer-Welt zurückkatapultieren zu lassen. Eine Fahrt übers Land reicht meist völlig aus: kleine rote Häuschen, blühende Sommerwiesen, grasende Pferde, hübsche kleine Höfe und die Mittsommerstangen, die noch überall stehen:
Das Leben ist zwar auch in Schweden nicht immer ein Ponyhof, aber fast überall ist Bullerbü!

Wir haben in diesem Jahr aber tatsächlich zum allerersten Mal einen Ausflug nach Saltkrokan gemacht, obwohl es von unserem Feriendomizil aus gar nicht wirlich weit ist. Eine kleine Insel nördlich von Stockholm, die in echt auch gar nicht Saltkrokan sondern Norröra heisst. Die eigentlich aussieht wie unzählige andere Schäreninseln auch und von ganz normalen Menschen bewohnt wird. Und genau deswegen erinnert auf Norröra auch rein gar nichts daran, dass genau hier die Saltkrokan-Filme gedreht wurden. Sehr wohltuend: kein Touristenrummel und auch keine Plüsch-Bootsmänner, dafür aber schwedische Sommeridylle pur! Aber natürlich auch keine Wegweiser, weswegen wir uns auf eigene Faust auf die Suche machen mussten. Aber wir haben es schlussendlich gefunden, das Schreinerhaus!!!!!


Und guckt selbst: auch hier hatte man fast ein bisschen das Gefühl, daß sie doch eigentlich gleich alle um die Ecke kommen müssten: Tjorven, Bootsmann, Stina mit dem Seehundbaby Moses und Pelle mit seinen Bienen, oder?

2. Schweden: Land der Traditionen

„but first Fika“

Schweden hat so herrliche Traditionen. Fangen wir doch mit einer liebsten an: FIKA. Was soviel bedeutet wie Kaffeepause, die aber sehr gerne zelebriert wird und wertvolle  Zeit für das Wesentliche beinhaltet: Kaffee sattund ein kurzes Pläuschchen mit Familie, Freunden, Kollegen, der Nachbarin oder auch der netten Backwarenverkäuferin an der Ecke. Dazu gibt’s das sogenannte „fikabröd“, kleine süße Leckereien mit extrem hohem Suchtfaktor.
Der Klassiker sind und bleiben natürlich Kanelbullar, ich persönlich bevorzuge ja die Variante mit Kardamom.
Die Besten in ganz Schweden gibt’s übrigens immer noch in dieser einen kleinen Kaffeestuga in Stora Rör auf Öland, in die mich ja letzten Sommer schon unsterblich verliebt habe, nämlich in der  Mormors Stenugnsbageri:

Extremer Suchtfaktor und noch ein kleiner Tip: Mormors Öland hat jetzt auch den Hamnkrog übernommen, d.h. auch für das Abendessen ist gesorgt, und wenn man Glück hat sogar mit Live-Musik. „Schön Stehen“ mit dem Bus kann hier übrigens auch, weswegen Stora Rör in unserem persönlichen Stellplätze-Ranking auch ziemlich weit oben rangiert.

„morgondopp“

auch typisch schwedisch und von mir auch immer gerne praktiziert (zumindest solange es die Temperaturen denn zulassen) das morgendliche kurze Bad („dopp“ heisst so viel wie Eintauchen) im See bzw. Meer. Ebenso beliebt: der „kvällsdopp“: gleiches Ritual, nur eben am Abend.
Deswegen bitte nicht wundern, wenn Ihr morgens unweit einer Badestelle auf eine ganze Armada in Bademäntel gehüllter Menschen trefft, die alle in die gleiche Richtung streben. Es sind keine Anhänger einer neuen Sekte , sondern lediglich Schweden auf dem Weg zu Ihrem allmorgendlichen Bad. Ich liebe das ja – schnell noch ein paar Sätze mit seinen Mitschwimmern gewechselt, und jeder geht zu seinem Tagesprogramm über.


Deswegen gibt’s in Schweden wahrscheinlich auch überall Stege, was ich ebenfalls sehr liebe.
Erstens kann man prima drauf sitzen und einfach nur so vor sich hin gucken, und ein wunderbares Fotomotiv sind sie obendrein.

3. besser Essen in Schweden

Es gibt keine typisch schwedische Küche. Das hat mir diesen Sommer ein schwedischer Koch verraten. Abgesehen natürlich – und Ikea sei Dank- von den hinlänglich bekannten Köttbullarn. Vielleicht ist das aber auch der Grund, warum die Schweden so wahnsinnig kreativ kochen und in bester Cross-Over-Manier mit dem experimentieren, was die Natur so hergibt.
Zwar nicht immer günstig, aber selbst auf dem Land oder in kleinen Hafen-Restaurants kann man in Schweden wirklich fantastisch essen.
Kleiner Tip: die meisten Restaurants bieten auch Lunch an, und das meist zu deutlich moderateren Preisen. Eine gute Gelegenheit, essen zu gehen, OHNE das Urlaubsbudget zu sehr zu strapazieren. Den Kaffee hinterher gibt’s dann meist sogar noch inklusive.
Was die Schweden hinaus aber perfekt beherrschen ist die Kunst des Haltbarmachens: Räuchern, Einlegen & Co und genau dieser Tradition hat sich dieses kleine Restaurant in Skane verschrieben, unsere Entdeckung dieses Sommers:

Special Tipp: Restaurant Hörtebrygga

Wer durch auf der Küstenstraße durch Skane fährt, kommt auf dem Weg von Trelleborg nach Ystad automatisch dran vorbei. Von der Straße her eher unscheinbar, verbirgt sich auf der Rückseite aber eine richtige kleine Perle: das Restaurant Hörtebrygga. Mit Olivenbäumen, flatternden Handtüchern auf der Wäscheleine und dem Blick über kleine Bötchen hinweg aufs Wasser fühlt man sich fast ein bisschen wie im Süden.

Das Restaurant besteht im Wesentlichen aus einer „Rökköket“, d.h. Großteile des abendlichen Menüs kommen geräuchert auf den Tisch. Was sich auf den ersten Blick etwas seltsam anhört, aber unfassbar lecker war. Habt Ihr schon einmal geräucherten Buchweizen mit Wildkräutersalat gegessen? Ich jedenfalls nicht, aber es war tatsächlich eine kleine Geschmacksexplosion.
Und noch eine Besonderheit. Es gibt in dem Sinne keine Karte, sondern ein festes Menü, dass wöchentlich wechselt.  Die jeweiligen Zutaten hierzu stammen jede Woche von einem anderen Hof aus der Umgebung. Was bedeutet, dass das Menü zwar sehr themenlastig ist, dafür aber (fast) nur auf den Tisch kommt, was regional und saisonal verfügbar ist.
Wir haben im wahrsten Sinne des Wortes Schwein gehabt, denn „unser“ Hof war spezialisiert auf die Züchtung alter Landschweinerassen, und auch wenn Schweinefleisch bei uns sonst eher selten auf den Tisch kommt: So gut habe ich es tatsächlich nie gegessen! Holen tut man sich die einzelnen Gänge an der „Rökbar“ selbst, bekommt dafür aber das Essen vom Koch höchstpersönlich angerichtet und mit viel Liebe und Enthusiasmus erklärt. Ganz ganz großes Kino!

Und einen schönen Stellplatz gab’s quasi dazu: Nachdem wir rundum glücklich und sattgefuttert waren, haben wir spontan beschlossen, lieber noch eins der leckeren Biere zu probieren und unsere erste Nacht Schweden einfach gleich hier vor der Tür zu verbringen.

Und mal ehrlich: besser kann ein Urlaub doch gar nicht starten, oder?

4. die hübschen schwedischen Sommerstädte

Ich oute mich jetzt mal schnell und gestehe, das ich ein riesiger Inga Lindström-Fan bin. Nicht unbedingt wegen der wahnsinnig intellektuellen Plots, wohl aber wegen der traumhaften Kulisse, in der sie spielen. Die kleinen schwedischen Städtchen sind aber auch einfach zu schön: mit bunten Holzhäuschen, üppigen Stockrosen, duftenden Rosenbüschen und den vielen kleinen Läden und Cafés, die sich überall verbergen.

Letztes Jahr habe ich Euch ja schon mit nach Trosa und Västervik genommen und auch auf den Spuren Wallanders in Ystad waren wir unterwegs: in diesem Jahr habe ich mich dann schockverliebt in Kivik, auch so eine kleine Perle im westlichen Skane. Bekannt ist Kivik hauptsächlich als Obstgarten Schwedens und für seine Mosterei, die Kiviks Musteri. Ein gutes Wanderziel übrigens vom Stenshuvud Nationalpark, und die wohlverdiente Pause lässt sich bestimmt ganz wunderbar in Stinas Café verbringen.  Uns war es da aber deutlich zu voll und deswegen sind wir lieber noch ein wenig durch den Ort gebummelt und haben unsere Fika an den nächstgelegenen Strand verlegt.

5.Stockholm calling…

Von den Kleinstädten zur Metropole: Stockholm. Stadt der Brücken, Schiffe und Schären,  und deshalb auch völlig zu Recht das Venedig des Nordens genannt.
Darüber hinaus absolute Herzensstadt und hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten. Ob Kultur (Stockholm hat so viele schöne Museen, dass man allein dafür einen zweiwöchigen Urlaub einplanen könnte), Shopping (sowohl Mode als auch Interior, Stockholm ist einfach immer schon den einen winzigen Schritt voraus), die Altstadt mit ihren vielen verwinkelten Gässchen, Parks und Inseln. Hinter jedem kleinen Hügel tut sich neuer Blick auf, wartet ein neuer Lieblingsplatz, so daß ein Besuch wirklich nie nie langweilig wird. Und deswegen bei uns auch in jedem Jahr zumindest einmal auf dem Urlaubsplan steht.

Zu einem meiner absoluten Lieblingsorte, den Rosendals Trädgarden habe ich Euch hier ja schon mitgenommen.
Uns war aber auch schnell klar, dass wir in Stockholm NICHT im Bulli übernachten wollten. Erstens kenne ich den Stellplatz und finde ihn nicht wirklich schön und zweitens habe ich selbst in Schweden zumindest in den Großstädten immer ein bisschen Skrupel, mein Auto mit komplettem Gepäck und  über einen längeren Zeitraum hinweg irgendwo abzustellen. Außerdem hat Stockholm (wie sollte es auch anders sein) eine ganze Reihe nette Hotels zu bieten, in deren Genuss wir sowieso einfach viel zu selten kommen. Aus den Schären ist Stockholm für uns aber auch immer ein netter Tagestrip, so dass ich die Male, die ich bisher in der Stadt übernachtet habe, an einer Hand abzählen kann.

Special Tipp: Hotel „J“ in Nacka

Und weil es mit Bulli und Hund einfach praktischer war, haben wir uns diesmal ganz bewusst für ein Hotel entschieden, dass etwas außerhalb liegt, genauer gesagt für das Hotel J in Nacka.

Ein echter Glücksgriff, das ich jedem nur wärmstes empfehlen kann. Das Hotel liegt direkt am Wasser, ist komplett unaufgeregt mit hübsch eingerichteten Zimmern im Long-Island-Stil und von den meisten guckt man sogar aufs Wasser. Besonders toll natürlich die Zimmer weiter oben – von hier hat man nämlich einen 1a-Panorama-Blick über Djurgarden und die ganze Stadt. Die Hundezimmer waren allerdings ebenerdig, dafür aber mit kleiner Terrasse und ebenfalls Sea-View. Und ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich als Kleinstadtpflanze bin nach einem Tag in der Großstadt immer komplett erledigt. Wie schön, wenn man sich dann mit rundgelaufenen Füssen und voller neuer Eindrücke mit dem wohlverdienten Sundowner in der Hand hier in die Liegestühle fläzen kann. Den Schiffsverkehr vor der Nase und Großfähren und Kreuzfahrer, die Stockholm Richtung Schärengarten verlassen,  quasi zum Greifen nahe.

Um in die Innenstadt zu kommen ist es tatsächlich eigentlich nur ein kleines Stück Fußweg. Nämlich bis zum nächsten Anleger, und ein kleiner Liniendampfer bringt einen dann in ca. 25 Min mittenmang ins Geschehen, zum Strömmakaj. Praktisch: die Bootstickets gibt’s sogar gratis an der Hotelrezeption.
Kein Stress, keine Parkplatzsuche und was gibt es Besseres als eine Stadt direkt schon mal vom Wasser aus zu erkunden?

Und die Tour ist darüber hinaus auch noch richtig schön:  man kommt an Djurgarden und seinen prächtigen Villen vorbei, kann die Fahrgeschäfte im Vergnügungspark Grönalund schon mal etwas genauer in Augenschein nehmen genauso wie eine ordentliche Prise Kalfatergeruch, der einem vom Vaasa-Schiff in die Nase weht, um zum Schluss noch einen Bick auf „Gamla Stan“, das königliche Schloß und den mondänen Strandvägen zu erhaschen. Sightseeing at it’s Best und schon mal eine Touri-Tour gespart!

6.“Sommarlov“: den Sommer feiern!

Ich mag Schweden zu jeder Jahreszeit, aber ich feiere den schwedischen Sommer!
Und man hat das Gefühl, dass auch die Schweden das tun und quasi für den Sommer und ihren wohlverdienten „Sommarlov“ leben. Das Leben in vollen Zügen geniessen, und Licht und Wärme aufsaugen wie ein Schwamm – was aber auch kein Wunder ist, denn die Winter in Schweden können verdammt lang sein. Und dunkel.
Überall ist richtig was los: Restaurants, Kneipen & Cafés sind pickepackevoll, in den Schärenhäfen herrscht Hochbetrieb, abends gibt es Lifemusik auf dem Steg, wird gegrillt, gelacht und gebadet. Der schwedische Sommer beginnt Mittsommer, dann folgen 2 Monate mit Freunden & Familie auf dem Land & in den Sommarstugas, Barbecues, Brückenfeste und endet mit dem großen Krebsessen (“ Kräftskiva“) im August.

Auch auf dem Wasser herrscht emsiges Treiben: die Schärendampfer drehen unermüdlich ihre Runden und bringen und holen Gäste, Waren und was sonst noch so auf den Inseln benötigt wird. Und zack, da ist es wieder: das Bullerbü-Gefühl.
Ich muss nämlich immer an „Ferien auf Saltkrokan“ und die Familie Melcher denken, die von Stockholm aus mit ebenso einem Schärendampfer in das Abenteuer Schreinerhaus gestartet ist.

Deswegen: ganz ganz große Schärenliebe. Und wenn jemand hier ein Häuschen abzugeben hätte,  ich würd’s wohl nehmen!

7.Inselhopping auf schwedisch

Wenn man den Begriff Inselhopping hört, denkt man wahrscheinlich eher an Griechenland, Thailand oder andere exotische Gefilde. Dabei ist Schweden ein echtes Inselparadies, alleine der Stockholmer Schärengarten besteht ja schon aus ca. 30.000 Inseln und Inselchen. Einige groß, durch die typische gelben Fähren mit dem Festland (oder der Nachbarinsel) verbunden und auch ganzjährig bewohnt, aber auch viele, die autofrei und damit nur per Boot erreichbar sind. Auch auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole: Ich kann es nur jedem wärmstens ans Herz legen, sich von Stockholm aus mindestens einen Tag Zeit zu nehmen, um die Schären vom Wasser aus zu erkunden.

Abgesehen von den Schären hat Schweden aber auch „echte“ Inseln: nachdem es letztes Jahr nur für einen kleinen Abstecher gereicht hat, stand Öland in diesem Jahr ganz oben auf unserem Zettel.  Auch wenn 3 Tage bei weitem nicht ausgereicht haben: wir haben es zumindest geschafft, die Insel einmal komplett zu umrunden, haben „schön“ gestanden, sind die 138 Stufen des Langen Erik hinaufgeklettert und wurden dafür mit einer Super-Aussicht belohnt, haben Steinmännchen gebaut, gebadet und Zimtschnecken gegessen. Viele Zimtschnecken. Kurzum: die Sonnen- und Windinsel, wie Öland auch genannt wird, hat uns durchaus begeistert. Und zumindest was den Wind angeht ihrem Namen auch alle Ehren gemacht. Das mit der Sonne (und vor allem Wärme) ist allerdings noch ausbaufähig.

D.h. wir werden mit Sicherheit auch ein drittes Mal wiederkommen (natürlich nicht NUR wegen der Kardamom-Bullar in Stora Rör) und dann wartet ja noch die große (kleine?) Schwester Ölands. Nämlich Gotland.

Aber auch die etwas schroffere Inselwelt der Westschären nördlich von Göteborg haben es uns angetan. Mehr darüber könnt Ihr hier nachlesen. Deswegen war auch klar, dass uns unsere Rücktour zumindest einmal kurz hier vorbeiführt.
Und einer der schönsten Stellplätze unserer diesjährigen Tour haben wir -oh Wunder- natürlich auch auf einer Insel gefunden:

Orust, Tjörn samt ihrer benachbarten Kleininseln sind nämlich auch ein ganz wunderbares Fleckchen, zu dem wir immer gerne zurückkommen. Und der beste Beweis, dass es auch ein wenig abseits der bekannten Westküsten-Hotspots wie Marstrand oder Smögen einfach nur traumhaft schön ist.

Aber wie immer: der Urlaub war natürlich viel zu kurz! Aber das Schöne an Schweden ist ja immer, dass wir nur wegfahren, um wiederzukommen. Und auch die nächste Tour im Kopf bereits steht.
Aber jetzt rufen ja erst mal die Berge. Wenn wir uns auch schweren Herzens gegen eine Bullitour entschieden haben, bleiben wir wenigstens einer Tradition treu und machen einen Mini-Roadtrip. Mit verschiedenen Stationen, über die ich hier auf diesem Kanal auch bestimmt berichten werde. Also stay tuned!

Startet alle gut in den September und uns allen wünsche ich noch ein paar prächtige Altweibersommertage, wo auch immer Ihr sie verbringt!

bis zum nächsten Mal,
habt’s hübsch,

Britta

 

Nachfolgend noch ein paar weitere Impressionen unserer diesjährigen Tour:

 

2 Kommentare bei „Sommer in Schweden: Roadtriphighlights 2019 oder 7 Dinge, die Dich garantiert glücklich machen!“

  1. Was für wunderschöne Bilder, liebe Britta! Da könnte ich auch direkt wieder los. Als halbe Norwegerin habe ich ja sowieso eine Affinität zu Skandinavien und Norge ist natürlich mein place to be. Aber definitiv dicht gefolgt von Schweden. Ich finde Du hast das Land ganz wundervoll zusammengefasst. Ich frage mich allerdings echt, warum ihr noch nicht ausgewandert seid? GlG, Nadine

    1. Ach ja, das Thema mit dem Auswandern… also erstens haben wir ja unser Einkommen und schon auch unseren Lebensmittelpunkt hier in Norddeutschland. Bis Dänemark und (Süd-) Schweden haben wir es da ja glücklicherweise nicht soooo weit. Und dann glaube ich, dass mir der schwedische Winter doch vielleicht zu lang und zu dunkel ist??? Ein Sommerhäuschen in den Stockholmer Schären ist aber tatsächlich unser größter Traum – und dann einfach soviel Zeit wie möglich da oben verbringen #bestofbothworlds Das wär‘s!!!
      Hab‘ ein schönes WE und liebe Grüße aus Bella Italia, Britta

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