mein Schwedensommer: zu Besuch im Rosendals Trädgard

Ihr Lieben,

back home von unserem fast dreiwöchigen Schweden-Trip. Zwar schon ein paar Tage, aber ich brauche ja immer ein bisschen, um zuhause anzukommen. Und bevor’s ans große Sichten der Fotos geht (wollt ihr eigentlich wieder einen Reisebericht?) gibt’s als kleinen Goodie vorab wieder einen meiner absoluten Lieblingsorte. Ihr erinnert Euch, letztes Jahr habe ich mit der Strömma Farmlodge mein ganz persönliches Mekka gefunden (mehr über diesen wunderbaren Platz lest Ihr hier ).
In diesem Jahr nehme ich Euch mit an einen Ort, an dem mein Herz seit vielen vielen Jahren hängt, nämlich den Rosendals Trädgard in Stockholm.

Seid Ihr bereit? Dann kommt mit auf einen kleinen Rundgang durch (m)ein kleines Gartenparadies:

Rosendal’s Trädgard: eine Oase mitten in Stockholm

Rosendal’s liegt am Ende der Halbinsel Djurgarden, dem ehemals königlichen Tierpark und heutigen Naherholungsgebiet. Mit seinen weitläufigen Parks, traumhaften Villen, Bäumen und Hügeln lädt Djurgarden  Einheimische und Touristen gleichermassen zu einer kleinen Pause vom Alltag ein. So ziemlich jeden Stockholm-Besucher zieht es mindestens einmal hierher,  sei es um sich ein wenig Nervenkitzel in Stockholms Tivoli „Gröna Lund“ zu verschaffen, Elche & Co im Freilichtmuseum Skansen zu bewundern oder sich in einem der zahlreichen Museen wie z.B. dem Vaasaschiff, dem relativ neuen Abba-Museum oder dem Naturhistorischen Museum  zu vergnügen.
Von hier ist es dann nur noch ein winziger Abstecher und man landet im – PARADIES!

Wie der Name schon vermuten lässt, war der Rosendals Trädgarden ursprünglich auch kein Café, sondern botanischer Garten und Bestandteil des angrenzenden Rosendals Slott, einem der vielen Lustschlösser des schwedischen Königshauses.
Heute wird er von einer Stiftung verwaltet und hat sich zum Ziel gesetzt, der breiten Öffentlichkeit biologisch-organischen Gartenbau und die Geschichte der Kulturpflanzen nahezubringen.

Darüberhinaus beherbergen die Gewächshäuser nmittlerweile ein Café, eine hauseigene Bäckerei, sowie eine kleine ‚butik‘, in der man neben Pflanzen auch ein wenig Dekogetüdel  sowe frisches Brot und andere ausgewählte Leckereien erstehen kann.

Ein Konzept das aufgeht – Rosendals Trädgarden ist zwar längst kein Geheimtipp mehr, aber immer noch ein magischer Platz! Und für mich jedes Mal wie ein klein bisschen Urlaub vom Urlaub.

It’s Fikatime!

Wie in fast allen schwedischen Café holt man sich auch hier Kaffee & Kuchen (kleine herzhafte Leckereien gibt’s auch!), direkt am Tresen und sucht sich dann selbst ein lauschiges Plätzchen.

Von denen es hier so einige gibt. Ich würde ich hier manchmal am liebsten Platzhopping betreiben:
Zwischen blühenden Blumen, unter Weinreben, in einer zahlreichen lauschigen Lauben oder direkt im großen Gewächshaus, das ans Café angrenzt:

Und wem das  auch alles nicht zusagt, nimmt sich seine Fika einfach mit in den angrenzenden Obstgarten und picknickt im Schatten der Bäume.

(habe übrigens grade mal versucht zu rekapitulieren, wann ich das erste Mal hier war. Genau weiß ich es nicht mehr, meine Kinder waren aber definitiv noch im besten Bäumekletteralter, dh. es ist definitiv schon ein Weilchen her …)

So – und wer jetzt denkt:  So etwas Schönes gibt’s sicher nur in der Metropole Stockholm, Pustekuchen! Fantastische, gemütliche und urige  Gartencafés gibt’s in Schweden nämlich überall. Und manchmal sogar in einer Dichte, dass man quasi von einer Fika zur nächsten stolpern MUSS. Weil’s einfach überall so schön ist.
Oft reicht es, unterwegs die Augen offen zu halten und nach nett gemachten Schildern zu gucken, da wird man meist fündig. Und selten enttäuscht.

Oder aber, wenn Ihr zufällig im westlichen Skane  unterwegs seid: guckt doch unbedingt  mal bei Clara aka Tastesherriff, die hat nämlich auch grade einen Schweden-Post geschrieben und verrät uns hier ihre 5 Lieblingscafés in der Region.
Dieses Jahr haben wir es nicht mehr geschafft, im nächsten Jahr steht dieser Teil Schwedens aber definitiv auf unserer Roadtriplist. Und dann werde ich selbstverständlich auch brav alle Café-Empfehlungen abarbeiten…

Hach, bei den ganzen Bildern bekomme ich grad wieder großes Fernweh. Und Hunger, natürlich auf Zimtschnecken, lecker belegte Brote, Brühcafé & Co und würde am liebsten direkt wieder durchstarten.
Es könnte also durchaus passieren, dass es noch den einen oder anderen Schwedenpost an dieser Stelle geben wird, quasi als Therapie und zur Kompensation meiner Schweden-Sehnsucht.

Aber vielleicht zieht es ja auch den einen oder anderen von Euch jetzt noch gen Skandinavien. Dann bitte unbedingt einen ‚kanelbullar‘ für mich mitessen. Oder am besten gleich zwei oder drei…
Und nicht vergessen: When in Stockholm…, ROSENDALS!

bis zum nächsten Mal, hejda & habt’s fein,

 

Britta

2 Kommentare bei „mein Schwedensommer: zu Besuch im Rosendals Trädgard“

  1. Liebe Britta,
    ja, jajajaja! Bitte uuunbedingt wieder einen Schweden-Reisebericht schreiben & hier veröffentlichen. Ich warte schon sehnsüchtigst.
    Habt Ihr eigentlich die Schweden-App „eniro“?
    Liebe Grüße aus Mariehamn
    Bee

    1. hallo Bee, dann setze ich mich da wohl mal dran…Und ja, ich hab‘ Eniro zwar mal runtergeladen, aber irgendwie nie wirklich genutzt. Meistens hab‘ ich so viele Ideen im Kopf oder verlasse ich auf meinen 7. Sinn. Und meist klappt das dann ja auch ganz gut. Hab‘ noch schön in Schweden (bist Du überhaupt noch da?) – ich könnte jedenfalls auch sofort wieder losfahren… lieben Gruß von Britta

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