zu Besuch in Klein-Amsterdam: ein Tag in LEIDEN

Ich hatte es ja im letzten Blog-Beitrag schon mal erwähnt: mein Mai war sehr aufregend (nicht nur dass ich die magische Zahl ’50‘ erreicht habe), darüber hinaus war ich auch noch ziemlich  viel unterwegs:
Unter anderem ja auch eine Woche in Holland und wer mir auf Instagram folgt, ist ja bereits in den Genuss einen dezenten Bilder-Spams gekommen.

Aber neben langen Nordseespaziergängen und ausgiebigem Testen der vielen Strandbars in und um Zandvoort (ich schwärme übrigens immer noch- von den unfassbar tollen Locations, dem fantastischen Essen und bin immer noch schwer in love!) haben wir natürlich auch ein wenig gebummelt. Und neben Haarlem stand auch  ein Tag in Leiden auf dem Plan.

Holland ist die geilste Stadt der Welt!

Hell, Yes! Das unterschreibe ich sofort.  Angefangen bei den hübschen kleinen Häuschen mit ihren wunderschönen Giebeln (und alle immer so nett präsentiert und dekoriert, dass man GAR NICHT ANDERS KANN, als in die Fenster & Vorgärten zu luschern), der coolen Café-Szene in jedem noch so kleinen Ort, das viele Wasser, kleine Brücken, die obligatorischen Windmühlen und nicht zuletzt die hübschen Geschäfte. Egal wonach einem der Sinn steht, man findet es und  Hollands Städte sind zumindest für mich absolute Feel-Good-Orte!
Und wer jetzt denkt: Kennste eine, kennste alle – weit gefehlt! Jede Stadt ist trotzdem für sich besonders und hat Ihren ganz eigenen Reiz.
(meine kleine, heimliche Liebeserklärung an Nijmegen findet ihr übrigens  hier)

Ein paar Fotos aus dem Shopping- und Foodparadies Haarlem hab‘ ich Euch schon in meinem letzten Post gezeigt. Und heute nehme ich Euch mit auf einen kleinen Bummel durch Leiden. Habt ihr Lust? Dann let’s go!

(Aber ich warne Euch schon mal vor: ich MUSSTE an dem Tag unbedingt meine neue Kamera ausprobieren, deswegen wird es wohl ein sehr bilderlastiger Post!)

Aufgrund des vielen Wassers wird Leiden auch „Klein-Amsterdam“ genannt und hat nach Amsterdam die meisten Grachten und Brücken (88 für die Statistiker unter Euch). In einem der kleinen Cafés am Wasser fühlt man sich tatsächlich wie in der holländischen Metropole, nur eben alles deutlich beschaulicher und ohne die Touri-Horden, die Amsterdam zu fast jeder Jahreszeit bevölkern.

Und wie erkundet man eine Stadt mit soviel Wasser wohl besser als von selbigem aus?
Genau, per Boot! Es gibt unzählige geführte Touren, genau wie in der grossen Schwester Amsterdam, oder aber man mietet sich eines der E-Boote und erkundet die Stadt ganz gemütlich auf eigene Faust. Anlegen kann man überall, für ein Käffchen oder einen kleinen Snack, oder man hat idealerweise sein Picknickkörbchen direkt dabei.

Leiden ist übrigens die älteste Universitätsstadt Hollands und der Campus liegt superzentral in der Innenstadt, was unschwer zu übersehen ist.
Jung, quirlig, bunt-das ist Leiden und bei grade einmal  120.000   Einwohnern trotz alledem ganz wunderbar gemütlich.

Berühmtester Sohn Leidens ist wohl Rembrandt. Sein Geburtshaus steht zwar nicht mehr, aber eine Gedenktafel, an der Stelle, wo es einmal stand und diese Statue erinnern noch heute an den großen Meister.

Besonders gut gefallen haben mir die idyllische kleinen Gassen rund um die Pieterskerk, das sogenannte Pieterskwartier:
Hier lässt es sich herrlich schlendern, und das Angebot in den kleinen, individuellen Lädchen reicht von Vintage- und Secondhand über Galerien, Antiquitäten und anderem ausgefallenen Nippes.
Malerische Hinterhöfe, ein schnuckeliges Café & ein bisschen Stöbern-damit kriegt man mich ja immer!

Hier finden sich auch unzählige der alten „Hoofjes“, kleine grüne Oasen mit historischen Wurzeln, für alle die es gerne etwas ruhiger mögen.

Und wer sich jetzt wundert, dass es aus Leiden keine Food-Fotos gibt: sorry Leute, aber für uns ging’s von da direkt weiter nach Nordwijk.
Denn dass ich mit den Beachclubs so ein Ding am Laufen hab‘ erwähnte ich ja bereits – und das Tulum Tulum stand bei mir noch ganz oben auf der Liste.
(Dass wir da dann im Endeffekt doch nicht gelandet sind, ist dann eine Geschichte…)

Uns hat Leiden supergut gefallen, und wir kommen bestimmt nochmal wieder. Dann gibt’s auch eine Tour mit dem Bötchen, versprochen!
Und ich kann mich nur immer wiederholen:

Holland, you really got me!

Und was als vorsichtiger kleiner Flirt begann, hat sich längst zu einer ganz ganz  großen Liebe entwickelt. Deswegen freue ich mich noch auf ganz viel mehr Holland, das es noch zu entdecken gilt. Groningen & Maastricht sind fest gesetzt, aber trotzdem nochmal eine Frage ans Schwarmwissen bzw. die Hollandkenner unter Euch:

Welchen Ort sollte man s noch unbedingt gesehen haben?

Welches sind Eure absoluten Feel-Good-Plätze?

Ich bin sehr gespannt auf  Eure Tipps, denn das war bestimmt nicht unser letzter Ausflug ins Oranje-Land!

Jetzt wartet aber erstmal der Sommerurlaub und ein neuer Schweden-Roadtrip auf uns. Dazu aber später mehr.

Habt ihr auch alle einen feinen Sommer, genießt eure Ferien & habt’s hübsch,

Britta

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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