meine fünf Fragen am Fünften im Juni: die Holiday-Edition

Zack, da ist er nun auch schon wieder um, der Mai. Lieblingsmonat. Wonnemonat. Und gefühlt  schneller als ich gucken, ääähhhh bloggen konnte. Aber zu meiner Ehrenrettung habe ich immerhin einen 50. Geburtstag vorzuweisen, eine wunderschöne Woche in Holland, ein paar intensive Tage Mallorca und diverse andere Feierlichkeiten. Jubel, Trubel, Heiterkeit statt Schreibtisch-das muss dann ja auch mal sein.
Zum Trost habe ich Euch ein paar Holland-Fotos mitgebracht, und einen Blogbeitrag dazu habe ich auch noch in der Pipeline.
Aber sobald wir hier einmal den Juni zu fassen haben, gilt in Kiel sowieso eine andere Zeitrechnung. Zumindest private Termine & Appointments werden nur noch in 2 Kategorien eingeteilt. „vor der Kieler Woche“ (wenns wirklich wahnsinnig dringend ist!)  oder „lass mal lieber in Ruhe nach der Kieler Woche“ (wenn man seine im Alter ja doch nachlassende Energie lieber für die KiWo aufspart). Danach geht’s für uns dann direkt in den Urlaub, weswegen ich gefühlt jetzt schon in einer Art Pre-Ferienmodus bin.

Heute also die Sommer-Sonne-Holiday-Edition der #fünffragenamfünften. Und dass ich mir die auf GAR keinen Fall entgehen lassen kann, ist ja wohl Ehrensache, oder?
Auch wenn ich das Gefühl habe, dass ihr mittlerweile schon so vieles über mich wisst, hier also nochmal brandaktuell ein kleines Update meines „Ferien-Me’s“:

1.Wo bist Du am Liebsten?

Ganz ehrlich? Ich bin tatsächlich supergerne zuhause. Aber mindestens genauso gerne auch auf Reisen. Irgendwo am Strand, auf einem Felsen mit Blick aufs Meer, Hauptsache Wasser in der Nähe.

Darüber hinaus habe ich aber auch Lieblingsorte, an die ich immer wieder reisen kann, und die sich mittlerweile wirklich so richtig nach Zuhause anfühlen.
Und dann -last but ot least- haben wir ja auch noch unseren Bulli, unsere  gute alte Old Miss Clementine. Getreu dem Motto „home is where you park it“ haben wir so knapp 7 qm Lieblingsplatz ja wirklich immer dabei, und klar, dass im Bulli natürlich auch nur Lieblingsdinge einziehen dürfen, oder?

In mir steckt aber auch noch immer eine ziemlich große Portion Fernweh, das mich regelmässig an Orte bringt, an denen ich noch nicht war. Und meine Reisebucketlist ist ebenfalls noch ziemlich lang und ich gedenke schon auch noch dass eine oder andere Ziel darauf  „abzuarbeiten“.

Um  dann mit dem wunderbaren Gefühl zurückzukehren, dass Zuhause einfach eben doch immer Zuhause ist.

 

lecker Natas im Café NATIVE, dem Blogger-Hotspot in Haarlem

2.Was muss für dich unbedingt mit in jeden Urlaub?

Ok… meine ganz große Challenge in diesem Jahr lautet „reduzierter Reisen“. Ich bin nämlich IMMER die mit dem größten Gepäck – mittlerweile aber auch schon selber davon genervt, weil unhandlich, unübersichtlich und weil ich das meiste im Endeffekt dann DOCH nicht brauche.
Habe es in diesem Jahr tatsächlich auch schon geschafft, nur mit Handgepäck nach Mallorca zu fliegen… WHOOP WHOOP!
Auf ein paar Dinge kann ich allerdings NICHT verzichten: Ich hab’s ja gerne muckelig und mag ich mich auch im Urlaub immer gerne ein bisschen zuhause fühlen.
Wenn’s irgendwie geht (bei Fernreisen manchmal eine Herausforderung), werdet ihr daher folgende Dinge immer in meinem Gepäck finden:

Lieblingskaffeebecher (ich hasse es, meinen Morgenkaffee aus einem für mich unattraktiven Becher oder womöglich aus einer Tasse zu trinken)

ein schönes Hammamtuch, was wahlweise tatsächlich für Pool oder Beach genutzt, sonst aber auch gerne mal als Wolldecke, fürs Picknick oder als Schal zweckentfremde werden kann.

Kamera (und ich habe die Hoffnung auch tatsächlich noch nicht aufgegeben, irgendwann mal wirklich gute Bilder damit zu machen)

ein paar Beutel meines Lieblingstees

mindesten ein (!)  kleines Täschchen für Kleinkram. Mindestens… –  mein Mann würde jetzt wahrscheinlich laut auflachen, denn in echt sind es mindestens fünf. Aber pssst…

was zu Lesen. Und da sich mein Kindle im letzte Jahr auf Fuerteventura ja leider selbständig gemacht hat, werde ich in diesem Jahr wohl auch wieder auf das gute alte Buch zurückgreifen.

Und jetzt müssen wir ein wenig differenzieren zwischen Flug-/Fernreise und Urlaub im Bus bzw. Ferienhaus:
In den letzteren   „müssen“ nämlich gerne auch noch ein paar andere und wirklich essentielle Dinge mit wie das eigene Kopfkissen, ein paar (!) Kuscheldecken, die aktuelle Lieblingduftkerze, mindestens ein Spiel (wobei KEINER aus meiner Familie gerne spielt – by the way), ein Handarbeitsprojekt und auch gerne Dinge, die ich schon immer mal machen wollte, aber nie zu gekommen bin. Beim letzten Mal hatte ich zB Makramee-Garn dabei –  unnötig zu erwähnen, dass ich es nicht mal ausgepackt habe, oder? Auch gerne Fachbücher, die ich schon immer mal lesen wollte, dann aber doch lieber zu der dritten Schmonzette greife. Und ich bin dann auch die, die kurz vor Abfahrt (heisst, alle sitzen schon im Auto, der Motor läuft, nur Mutti rennt noch hektisch durch die Gegend) doch noch schnell die Gummistiefel und 2-3 rumliegende Jacken irgendwo in den Kofferraum quetscht. Für alle Fälle, versteht sich.

3.Welches ist dein liebstes Essen im Sommer?

Ich esse ja so ziemlich alles & das meiste davon auch recht gerne. Besonders wenn ich mich an den Tisch setzen darf, und jemand anderes für mich kocht.
Ansonsten bin ich grade im Sommer ein ganz großer Fan von „griechisch-römisch“ (Svenja, nochmal vielen dank für diesen Ausdruck. Er ist mittlerweile fester Bestandteil unseres Wortschatzes und ich liebe ihn!).  Heißt im Klartext ein bisschen Baguette, ein bisschen Käse, Salat, Oliven, Dips, auf jeden Fall einen gut gekühlten Rosé dazu und alles, was sich dazu sonst noch easy in den Mund stecken lässt. Höchstes Glück!

4.Bist Du eher Team brütende Hitze oder lieber Team nordeuropäisch kühl?

Wir verbringen unsere Sommer am Liebsten in den Stockholmer Schären, damit ist die Antwort klar, oder? Wobei unser letztjähriger Roadtrip auch eher unter dem Motto „hot-hotter-Sweden“ stand und wir die nordeuropäische Kühle in einigen Momenten fast sogar ein bisschen vermisst haben. Meine Lieblingstemperatur sind so angenehme 24 Grad und das Ganze bei einer leichten Brise. Ist klar, oder?
Und lieber werfe ich nochmal ein kleines Strickjäckchen über als schweißüberströmt und völlig ermattet von der Hitze nur noch nach dem nächsten Schattenfleck Ausschau zu halten.

5.Wie kannst Du im Urlaub am besten relaxen?

Also-die Zeiten, in denen ich mit großer Begeisterung von morgens bis abends am Strand gebrutzelt habe, nur unterbrochen durch gelegentliches Wenden oder einer kurzen Abkühlung im Wasser, sind gottlob lange schon passé.
Mit einem guten Buch kann ich es mir schon mal ein Stündchen auf der Liege gemütlich machen (im Schatten, wohlgemerkt), dann kriege ich Hummeln im Mors und es darf  gerne wieder was passieren. Ich glaube, das ist auch der Grund, weswegen wir Roadtrips so lieben. Durch die Gegend cruisen, die Lieblingsplaylist auf den Ohren und das ganze völlig relaxed, denn der Weg ist ja schließlich das Ziel. Und wenn man mag, gibt’s jeden Tag ein neues Plätzchen zu entdecken. Oder man lässt es bleiben, und bleibt einfach ein paar Tage dort, wo’s einem grad gefällt.

Aber so ändern sich halt die Gewohnheiten und das ist zumindest für mich momentan die perfekte Art zu Reisen.
Wenn ich stationär an einem Ort bin, brauche ich andere Aktivitäten: Beim Wandern, Skifahren oder Wassersport jeglicher Art kann ich auch wunderbar abschalten und freue mich hinterher umsomehr auf ein paar gechillte Stündchen am Pool, in der Sauna oder bei einem guten Essen.

Nachdem ich jetzt so viel über Urlaub nachgedacht habe, könnte ich dann übrigens auch los.
Mein Handgepäcksköfferchen steht sogar noch vom letzten Trip oben im Flur (kennt Ihr das auch -die letzten 3 Teile packt man einfach nicht aus und dann steht das Ding da ewig?), d.h. ich wäre auch ziemlich schnell startklar.

Aber ihr wisst ja…, NACH der Kieler Woche….!
Allerdings steht ja auch erstmal noch das lange Pfingstwochenende vor der Tür und wenn das Wetter hier im Norden einigermassen gnädig ist, satteln wir die alte Miss und es geht ab nach Dänemark. Ich schwanke noch zwischen Fünen und Seeland. Aber das entscheiden wir wahrscheinlich eh wieder spontan. Freue mich schon sehr, und es ist tatsächlich unsere erste Bullitour in diesem Jahr. Man glaubt es kaum.

Euch wünsche ich ebenfalls ein schönes langes Wochenenende,  einen fantastischen Juni, viel Spaß im Urlaub, bei den Urlaubsvorbereitungen oder wo auch immer euer Lieblingsplatz ist und bin jetzt erstmal gespannt, was in eurem Urlaubsgepäck denn so auf gar keinen Fall fehlen darf.

 

bis zum nächsten Mal & habt’s hübsch

Britta

„Molen de Adriaan“-das Wahrzeichen Haarlems

 

2 Kommentare bei „meine fünf Fragen am Fünften im Juni: die Holiday-Edition“

  1. Schöne Einblicke und schöne Fotos.
    Viele Grüße
    Anni

    1. lieben Dank! Haarlem ist aber auch wirklich toll, da mangelt es definitiv nicht an Motiven 🙂
      liebe Grüße aus Kiel von Britta

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