Macadamia-Shortbread: Weihnachtsplätzchen mit Suchtgefahr

Adventszeit ist Plätzchenzeit. Das gilt natürlich auch bei uns, obwohl ich eigentlich gar nicht so die Backfee bin. Aber es gibt doch nichts schöneres, als wenn es im Haus nach Plätzchen duftet und man dem spontanen Kaffeebesuch auch noch ein paar Leckereien kredenzen kann mit dem dezenten Hinweis „hab‘ ich selbstgebacken“, oder?

Deswegen gibt’s heute pünktlich zum ersten Advent eins meiner allerliebsten Lieblingsrezepte für Euch, natürlich und wie immer aus der Kategorie „easypeasy“.  Denn das Tolle ist: nix mit Ausrollen, keine Teigreste, die man dann im Januar noch in irgendwelchen Ritzen findet und man klebt auch nicht noch Tage später an versprengten Zuckergussklecksen der letzten Plätzcheneskalation fest.
Hier wird gerollt, geschnitten, gebacken und gegessen. Fertig. Klingt doch super, oder?
Und megalecker sind sie auch noch- wer Shortbread und Nüsse mag, wird diese Variante lieben!

Aber Vorsicht Suchtgefahr – ich rate Euch, mindestens gleich die doppelte Menge zu backen. Oder aber wenigstens noch 1-2 fertige Teigrollen auf Halde im Kühlschrank zu haben.
Und verschenken lassen sie sich übrigens auch ganz prima!

MACADAMIA-SHORTBREAD (20 Stück)

das braucht Ihr:

75 g Macadamia-Kerne
150 g Mehl
25 g Speisestärke
100g kalte Butter
60 g Zucker
1 Prise Meersalz

und so geht’s:

Nüsse sehr fein hacken und mit Mehl, Stärke, Butter, Zucker und Salz erst mit den Knethaken des Handrührgeräts und dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer Rolle formen (ca. 20 cm lang) und ordentlich fest in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank lagern (geht aber auch wunderbar über Nacht)

Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.

Teigrolle aus dem Kühlschrank holen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden.

Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen ca. 18 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Gut auskühlen lassen (am besten auf einem Kuchengitter) und luftdicht verpacken.

Bei der Salzmenge müsst Ihr mal ein bisschen rumprobieren. Ich persönlich mag den Kontrast süß-salzig extrem gerne und bin deswegen gerne etwas großzügiger. Oder benutze von vornherein gesalzenen Macadamia-Kerne, wenn ich denn welche finde.

Und das war’s auch schon. Das Shortbread aber unbedingt richtig auskühlen lassen; solange  es noch warm ist, zerbröselt es nämlich leicht. Und zumindest ich muss dann immer einen kleinen Vorrat an einem geheimen Ort bunkern, weil es hier schneller inhaliert wird als ich gucken kann.
Aber zum Glück ist es ja auch ratzifatzi nachgebacken.

So, und falls Euch jetzt auch schon das Wasser im Munde zusammenläuft: die Zutaten sind schnell besorgt – und dann nix wie ran an die Rührschüssel!
Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Spaß beim Nachbacken und bin gespannt, ob Euch mein Macadamia-Shortbread denn auch genauso gut schmeckt wie uns!

Euch allen einen zauberhaften ersten Advent, ich treibe mich derweil ein wenig im hoffentlich winterlich-hyggeligen Kopenhagen herum  & habt’s hübsch,

Britta

 

4 Kommentare bei „Macadamia-Shortbread: Weihnachtsplätzchen mit Suchtgefahr“

  1. Hmmmm, auf so ein leckeres Rezept habe ich gewartet. Einfach und bestimmt super lecker. Am WE werden sie, gemeinsam mit den Kids, ausprobiert!

    1. dann wünsche ich Euch viel Spaß beim Backen und bin gespannt auf Euer Feedback! Hab‘ einen schönen Tag und liebe Grüße von der Förde, Britta

  2. Einfach – schnell – und vermutlich unglaublich lecker. Müssen sie ja, immerhin sind Macadamia-Kerne drin. *yummie* Auf jeden Fall zum nachbacken vorgemerkt! LG Carina

    1. UNbedingt Nachbacken, sonst verpasst Du was! Aber stimmt, das war auch meine erste Reaktion. Was mit Macadamia? Das muss schmecken. Genauso geht’s mir übrigens auch bei Erdnussbutter … eine schöne Vorweihnachtszeit für Dich und lieben Gruß von der Förde, Britta

Schreibe einen Kommentar