von A wie Auswandern bis Z wie Zappen: meine 5 Fragen am Fünften Im Juni

So, da wären wir wieder. Wieder ein Monat rum. Und was für einer – gefühlt ist es eine Ewigkeit her, dass wir im letzten Monat über Geburtstage im Allgemeinenen und im Besonderen sinniert haben. Gute 24 Stunden später, und ich hätte die Frage wahrscheinlich komplett anders beantwortet und meine kommenden Geburtstage werden sich sicher auch sehr anders anfühlen.
Wettertechnisch sind wir so fast ohne Vorwarnung und mit Arschbombe mitten im Hochsommer gelandet, davon bitte gerne mehr, bis September könnte ich locker so weitermachen;  auf einige andere Erlebnisse und Erfahrungen hätt‘ ich aber auch gut und gerne verzichten können.
Aber hey, that’s life und auf geht’s heute in eine neue Runde des fröhlichen Frage- und Antwortspektakels, dass Nic hier wieder für uns vorbereitet hat. Ich bin gespannt!

1. Wenn Du emigrieren müsstest, in welches Land würdest Du auswandern und warum?

Ok, einfache Frage, einfache Antwort, würd‘ ich sagen. Meine Schwiegermutter ist Schwedin, sowohl mein Mann als auch die Kinder besitzen neben der Deutschen auch die schwedische Statatsbürgerschaft und Schweden ist deswegen fast so etwas wie eine zweite Heimat für uns alle. Ich liebe das Land, die Menschen und Stockholm steht im Ranking meiner Lieblingsstädte auch schon ganz schön weit oben. Dort zu leben könnte ich mir also wunderbar vorstellen und würde sich auch absolut richtig anfühlen.
Auf der anderen Seite kann so ein schwedischer Winter, glaub‘ ich  auch verdammt lang werden. Und dunkel…. Und vor allem im letzten Jahr, als der Sommer hier im Norden quasi nicht existent war, hab‘ ich mich mehr als einmal irgendwo in den Süden gewünscht. Aber für immer dorthin ziehen? Ich weiß nicht so recht. Auch wenn ich Spanien, Mallorca und das  Leben dort sehr mag, bin und bleibe ich mentalitätsmäßig wahrscheinlich doch eher so die Nordeuropäerin. Und ich mag Jahreszeiten. Zumindest wenn sie sich denn klar voneinander unterscheiden und das tun sie in Schweden definitiv. So sehr ich meine Winterjacke nämlich ab spätestens Mitte Februar verfluche und mich die Sehnsucht nach nackten Beinen, Flip-Flops und Käffchen in der Sonne überkommt, genauso sehr freue ich mich dann im September auch wieder auf schöne, klare Herbsttage, kuschelige Strickjacken, Kaminfeuer, Grünkohl und knackige Winterkälte.

2. Nach welchen Kriterien suchst Du einen Film aus und fällt es Dir schwer ihn einfach auszuschalten und nicht zu Ende zu gucken, wenn Du ihn doch nicht so gut findest?

Abgesehen davon, daß bestimmte Genres wie zB Fantasyfilme oder Mega-Horrorschocker bei mir von vornherein schon durchs Raster fallen, kommt es  ja immer ein bisschen drauf an, mit wem ich grade gucke:
Ein Sofaabend mit Sektchen, Chips und der liebsten Freundin, dazu die neueste Nicholas-Sparks-Schmonzette und alles ist gut. Und auch wenn nach 5 Minuten das Ende klar ist, wird so ein Film natürlich NICHT vorher ausgeschaltet, sondern inklusive Tränen an den dafür vorgesehenen Stellen bis zum Ende zelebriert.
Schwieriger wird’s da schon, wenn ich zusammen, wenn ich zusammen mit meinem Mann einen Film aussuchen soll. Da muss dann nämlich schon deutlich mehr passieren. Mindestens ein Flugzeugträger und zwei bis drei wilde Verfolgungsjagden sollten schon drin sein und deswegen überlasse ich auch meistens ihm die Auswahl.  Dann kann ICH nämlich hinterher wenigstens meckern und es gibt ja zum Glück genug Parallelbeschäftigungen ( Insti, Strickzeug, Schokolade, noch mehr Schokolade…), mit denen man auch mal einen beknackten Film übersteht.
Was ich noch weniger mag als schlechte Filme ist nämlich wildes Herumzappen (siehe Frage 3)
Aber wenn’s wirklich superblöd ist, schalte auch ich schon mal aus oder um (passiert mir in letzter Zeit immer öfter beim Tatort – geht das nochwem so?)
Auch wenn mein innerer Monk da jedes mal ein klein bisschen rebelliert, denn ich HASSE eigentlich jegliche Art unfertiger Projekte. Die Bücher, die ich nicht zuende gelesen habe, kann ich wahrscheinlich an einer Hand abzählen (siehe Frage 5), und mit angefangenen Filmen, Näh- oder Strick- oder sonstigen Projekten, nicht beantworteten Emails und halb aufgeräumten Schubladen geht es mir ähnlich.

Deswegen: ein Hoch auf Netflix & Co: Ich bin ja ein totaler Serienjunkie, und hat man sich da erstmal an einer Serie festgebissen, ist zumindest das Programm für die nächsten Abende klar.

3. Wann hast Du das letzte mal zusammen mit anderen gesungen?

Da es um meine Gesangskünste ja nicht so sonderlich gut bestellt ist, vermeide ich öffentliche Gesangseinlagen auch so gut es geht.
Einzige Ausnahme: der Weihnachtsgottesdienst in der Kirche (Sorry, Herr Lohmann, aber ich muss mich jetzt  hier leider mal als wirklich nur Weihnachs-Kirchgänger outen), weil kein Weihnachten, ohne nicht mindestens einmal mit voller Inbrunst „O du Fröhliche “ geschmettert zu haben.
Ansonsten eher zu späterer Stunde, mit meinen Mädels und auch manchmal in seltsamen Etablissements-oder aber wenn ein gemütliches Beisammensein bei uns zuhause aus unerfindlichen Gründen in einem spontanen Schlagerkaraoke endet.
Und last but not least-die ultimative Gelegenheit sich auch in größerer Runde so richtig zum Vollhorst zu machen, sind natürlich runde Geburtstage, von denen hier grad noch so einige in der Pipeline stehen.

4. Was ist Dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein totales Rätsel?

Oh, da gibt’s so einiges. Stellvertretend für viele andere offene Fragen, würd ich aber zu gerne wissen, wie in aller Welt man einen befriedigenden Fernsehabend verbringen kann, wenn man in zwei Stunden mindestens 187 mal und zwischen gefühlt 20 Programmen hin- und hergezappt hat.
Und das Ganze ja wohlwissend, daß ein Film, der um 20.15 begonnen hat, so ganz überraschend um 20.17  noch immer auf demselben Programm läuft…

5. Was liegt aktuell bei Dir auf dem Nachttisch?

nicht wirklich viel, was allerdings auch daran liegt, dass mein Nachttisch ECHT klein ist. Meist also nur ’ne Zeitschrift und ein Buch. Ok, seit geraumer Zeit 2 Bücher. Eins was ich aktuell lese und das zweite, was schon seit ca 2 Jahren angefangen dort liegt… (siehe Frage 2).
Was dort definitiv NICHT liegt, bzw. liegen soll,  ist mein Handy. Das habe ich nämlich aus dem Schlafzimmer verbannt, weil ich manchmal echt zum sinnlosen Daddeln neige, und mich hinterher fürchterlich über mich selber ärgere. Und seitdem „schläft“ es im Wohnzimmer und das ganz wunderbar.

So, und das wars dann auch schon wieder für diesen Monat.
Krass, dass auch 2018 schon wieder halb vorbei ist, oder?  Habt alle einen schönen Juni, und wir sehen uns spätestens im Juli auf der Bloggercouch, wenn es wieder heißt „fünf Fragen am Fünften…“

darauf ein kräftiges ahoi von der Förde, Britta

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