Von Hipsterbowls bis Astrid Lindgren / 5 Fragen am Fünften im März

wie immer am 5. eines Monats ruft Nic auf zu #5 Fragen am Fünften! Und wie immer spannend, sich zu 5 random ausgewählten Fragen mal eben schnell (ok, schnell und schnell. Hat bei mir dann doch etwas gedauert …) Gedanken über sich selber zu machen. Nachdem ich die letzten beiden Male mehr so der stille Mitleser war, bin ich  diesen Monat (endlich mit eigenem Blog! Juhuu!) auch sehr gerne dabei, wenn auch mit leichter urlaubsbedingter Verspätung:

Also, los geht’s. Hier kommen meine 5 Fragen am Fünften:

1. Wenn Du ein Gericht wärst, welches Gericht wärst Du dann?

Puuuh, das ist ja mal ’ne Hammerfrage so ganz am Anfang. Schwere Kost quasi, um im Bild zu bleiben.
Tja, was für ein Gericht wäre ich denn wohl? Fastfood oder Soulfood? Superfood oder doch „nur“ Hausmannskost? Lieber süß oder salzig?
Viele Fragen.., und das wo ich im Restaurant schon immer die letzte bin, die sich für ein Gericht entscheiden kann. Vielleicht wäre ich was mit Erdnussbutter. Ein Reece-Buttercup zum Beispiel, meine kleine Sucht…! Ok, zu mächtig? Dann vielleicht ein gutes Curry oder eine von diesen unfassbar leckeren Hipster-Bowls. Ja, ich glaub‘ das wärs. Ich hab’s ja gerne bunt, vielseitig, ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, und obendrauf noch ein kleines Blümchen. Ich glaube, das beschreibt mich ganz gut.

2. Welches Buch oder welche Bücher liebst Du so sehr, dass Du es/sie mehr als einmal gelesen hast?

Da ich bei Büchern zwar IMMER auf den Ausgang der Geschichte hinfiebere (deswegen aber niemals heimlich das Ende vorweglesen würde, ich schwör‘!), lese ich eigentlich nie Bücher mehrmals.

Einzige Ausnahme: meine heißgeliebten Astrid Lindgren Geschichten. Gibt für mich nichts Schöneres, als mich mit ‚Ferien auf Saltkrokan‘ auf den schwedischen Inselsommer einzustimmen, mehr Schären-Gefühl geht nämlich nicht.
Aber ich mag auch die Kinder aus Bullerbü, Pippi Langstrumpf oder Lotta aus der Krachmacherstrasse.
Quasi die ‚Role-Models‘ ihrer Zeit… und mal ehrlich, wer hat sich als Kind nicht gewünscht, ein bisschen wie sie zu sein???
Und deswegen hab ich es auch so sehr genossen, mit meinen eigenen Kindern die Welt meiner Kindheitshelden nochmal neu zu erleben und bis die Enkelkinder kommen, nehme ich mir die Bücher für ein bisschen Bullerbü-Gefühl einfach immer mal wieder heimlich zur Hand.

3. Entschudigst Du dich zu oft?

Volltreffer! Ja! Ich neige tatsächlich dazu, ganz schnell in die Rechtfertigung zu gehen. Tun wir Frauen ja irgendwie gerne, oder?
Auch in Situationen, in denen das gar nicht nötig ist und hinterher ärgere ich mich dann. Aber, Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung …
Auf der anderen Seite finde ich es aber trotzdem wichtig, zu seinen Fehlern zu stehen und dann ist eine ernstgemeinte Entschuldigung auch angebracht.
Aber diese Art Selbsterkenntnis fehlt manchen Menschen ja leider völlig.

4. Wann und über was hast Du das letzte Mal laut gejubelt?

Für einen Sportjunkie wie mich und so kurz nach Olympia natürlich ganz einfach zu beantworten. Hier wurde so ziemlich jede deutsche Medaille bejubelt, und auch wenn (Fernseh-) Sport sonst ja eher ein Männerding ist, bin ICH es bei uns, die bei so ziemlich jedem sportlichen Großereignis förmlich vor dem Fernseher klebt.

5. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würde deine nächste Reise hingehen und wie würde sie aussehen?

Ok, das ist wiederum einfach. Vorausgesetzt dass neben der Kohle auch das Zeitkontingent unbegrenzt ist (und zwar nicht nur meins, sondern auch das meiner potentiellen Reisepartner), würde ich auf Weltreise gehen. Am liebsten auf eigene Faust (wie meistens bei unseren Reisen-Pauschaltourismus ist nämlich so gar nicht meins!). Bleiben, wo und wie lange es mir gefällt und immer versuchen, so weit wie möglich in Alltag und Kultur des jeweilgen Reiselandes einzutauchen. Ein paar Ziele stehen ja sowieso immer auf meiner persönlichen Bucketlist, die würd‘ ich wohl versuchen, in die Reise einzubauen, den Rest dann aber gerne getreu dem Motto „go with the flow“…

(Und falls Ferienhäuser auch unter Reisen fallen, hätt‘ ich wohl auch nichts gegen ein kleines Sommerhäuschen in den Stockholmer Schären. (Aber bitte mit Seaview und eigenem Steg…!)

 

So, jetzt aber genug mit mir selbst beschäftigt. Draussen scheint die Sonne, der Mann plantscht schon im Pool (der Wahnsinnige, das Wasser ist nämlich echt a….kalt!)  und auf geht’s in einen letzten Tag Mallorca!

Und da ich von Natur aus sehr neugierig bin, geh‘ ich später natürlich auch mal luschern, wie Eure Antworten so aussehen 🙂
bis dahin habts fein & hasta luego,

sonnige Grüße, Britta

 

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